Generationswechsel

Neue Ultrabooks mit Intel Ivy Bridge zur Computex

Nächste Generation mit mehr Leistung und Touchscreen-Display
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Neue Ultrabooks zur ComputexNeue Ultrabooks zur Computex Die erste Generation der Ultrabooks ist sein einigen Monaten auf dem Markt, da ist es nur logisch, dass die Hersteller sich langsam, aber sicher auf die nächste Entwicklungsstufe vorbereiten. Diese soll im Juni auf der Computex in Taiwan der Öffentlichkeit vorgestellt werden. Wie das taiwanesische Wirtschaftsblatt Digitimes berichtet, werden die neuen Ultrabooks vor allem auf die nächste Prozessoren-Generation von Intel setzen und mit Chips der Baureihe Ivy Bridge auf den Markt kommen. Die neuen Plattformen, deren offizielle Vorstellung für den April erwartet wird, dürften den Ultrabooks mehr Leistung bescheren. Zudem soll die Akku-Laufzeit weiter gesteigert werden, um bis zu zehn Stunden aktive Nutzung ohne Kontakt zur Steckdose zu ermöglichen. Neben den Prozessoren werden auch einige neue Ultrabooks mit Touchscreen-Displays auf den Markt kommen, um neue Nutzungsszenarien zu ermöglichen. Dies hatte Gattungs-Erfinder Intel unter anderem auf der CeBIT 2012 angekündigt.

Zu den wichtigsten Ultrabook-Herstellern gehören die führenden Marken im PC-Geschäft. So haben beispielsweise Acer, Asus, HP, Lenovo, Samsung und Toshiba entsprechende Modelle im Angebot. Die im Vergleich zu früheren Notebooks und Netbooks deutlich flacheren Rechner setzen neben dem schicken Formfaktor auf schnelle SSD-Massenspeicher, die flotte Startzeiten und flüssige Programmabläufe ermöglichen. Ultrabooks sind zudem "always connected", können also auch im Standby-Modus auf Netzwerkverbindungen zugreifen. Während der komplette Boot-Vorgang meist in unter einer Minute geschafft ist, wachen die flachen Rechner für unterwegs aus dem Standby in nur ein bis zwei Sekunden auf. Pate gestanden für die Idee scheint das rund ein Jahr zuvor erschienene Macbook Air von Apple zu haben, das ähnliche Attribute mitbringt und ebenfalls mit flachen Gehäuse und schickem Design auf Kundenfang geht.

Ablösung der Netbooks in vollem Gange

Noch können die Ultrabooks in der Verkaufszahlen zwar den weit verbreiteten Netbooks keine Konkurrenz machen, die von den Herstellern angedachte Wachablösung ist hier allerdings in vollem Gange. Dazu trägt auch bei, dass die Ultrabooks an ihrer größten Schwäche im Wettbewerb langsam arbeiten: dem Preis. Kosteten die ersten Modelle noch durch die Bank 1 000 Euro und mehr, gelingt der Einsteig etwa mit dem Acer Aspire S3 mittlerweile bereits für knapp 700 Euro. Das ist zwar immer noch mehr als das doppelte, als die Käufer für ein Netbook hinlegen müssen, stellt aber angesichts von Leistung, Portabilität, Materialien und Design-Faktor ein recht ordentliches Preis/Leistungs-Verhältnis dar.

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