Ausprobiert

Philips UHD-TV mit Android Lollipop und Netflix-Taste im Hands-on

In wenigen Wochen sind die neuen Philips-TVs der 7600er-Serie im Handel erhältlich. Auf der IFA-Preview in Berlin hatten wir die Möglichkeit, uns ein Modell genauer anzusehen.
Aus Berlin berichtet
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Philips stellte auf der IFA Preview in Berlin seine neuen TV-Geräte mit Android TV vor. In einem Hands-on konnten wir uns von der Be­dien­ung einen ersten Eindruck verschaffen.

Neben dem UHD-Riesen 65PUS7600 mit 65 Zoll samt Sprachsteuerung wurde auch eine kleinere Variante mit 55 Zoll gezeigt. Das Gerät der neuen 7600er-Serie soll noch vor der IFA 2015 in den Handel kommen. Die Netflix-Taste auf der FernbedienungDie Netflix-Taste auf der Fernbedienung

So funktioniert die Netflix-Taste

Die Fernbedienung des 65-Zoll-UHD-TV verfügt, wie alle neuen 2015-er Philips-Modelle, über eine spezielle Nextflix-Taste. Mit einem Druck auf den Knopf startet der prominente Streaming-Dienst, der auf den TVs bereits vorinstalliert ist. In unserem Selbsttest funktioniert das Feature problemlos. Auf unsere Nachfrage, ob es durch die Kooperation auch spezielle Vorteilsangebote geben wird, wollte uns der Hersteller noch keine konkreten Details nennen. Allerdings befände sich der Konzern in Verhandlungen.

Bislang müssen Philips-Kunden mit aktuellem Smart-TV noch auf die offizielle Amazon-Instant-Video-App verzichten. Doch bereits jetzt lässt sich der Streaming-Client über einen Umweg beziehen. In Blogbeiträgen finden Kunden, die nicht auf den finalen App-Release warten möchten, eine Anleitung, um bereits Amazon Instant Video auf ihrem TV nutzen zu können.

Wie gut funktioniert die Sprachsuche?

Spracheingabe beim Philips 65PUS7600Spracheingabe beim Philips 65PUS7600 Um die Spracheingabe bei dem 65PUS7600 zu aktivieren, betätigt der Nutzer die blaue Mikrofon-Taste und hält diese gedrückt. Im Anschluss wird der Suchbegriff in das Mikrofon der Fern­bedienung gesprochen. In unserem Test haben wir nach der beliebten US-Serie "Game of Thrones" gesucht. Bereits nach wenigen Sekunden wurde unsere Spracheingabe in maschinen­lesbaren Text umgewandelt und kurz darauf das Ergebnis präsentiert.

Auch die Suche nach dem aktuellen Wetterbericht oder einzelnen Schauspielern ist möglich. Die Ergebnisse sind davon abhängig, welche Apps der Nutzer auf seinem TV-Gerät installiert hat. So werden etwa bei der Suche nicht nur die jeweiligen Video- und Trailerangebote von Google Play Filme und YouTube angezeigt, sondern auch die App-Treffer im Play Store.

So können Nutzer ihre Apps verwalten

App-Verwatlung auf dem TVApp-Verwaltung auf dem TV Ähnlich wie bei herkömmlichen Smart­phones bietet auch der Philips-TV die Möglichkeit, Anwendungen in den Einstellungen zu konfigurieren. Dort kann der Nutzer etwa eine App vollständig beenden, die Benutzerdaten löschen oder den Cache leeren. Zudem können auch Aktualisierungen deinstalliert werden, um Speicherplatz freizugeben. Allerdings lässt sich die Netflix-App, aufgrund der starken Integration in das Philips-TV-Ökosystem, verständlicherweise nicht vollständig von dem Gerät entfernen. Über den Google Play Store können Nutzer zudem neue Apps herunterladen, die für das TV-Format geeignet sind. Die Modelle der 7600er-Serie verfügen über eine 16-GB-Festplatte. Im Vergleich zu den Vorgängermodellen hat sich Philips dazu entschlossen, weniger Demo-Material auf den Geräten vorzuinstallieren, um Nutzern somit mehr Speicherplatz zur freien Nutzung zu geben.

Spielen mit Gamecontroller

Spielen am Fernseher per Gamecontroller Spielen am Fernseher per Gamecontroller An die Android-TVs von Philips lassen sich auch handelsübliche Gamecontroller anschließen. So können Nutzer etwa den Xbox-360-Controller per USB mit dem TV verbinden. Wir haben uns bei der Anspiel-Session für ein Autospiel aus der Vogel­perspektive entschieden. Darin fährt der Spieler mit einem PKW durch eine Kleinstadt und kann durch das Überfahren von Gegen­ständen Bonuspunkte sammeln. Alternativ lassen sich ausgewählte Spiele auch per Fern­bedienung steuern.

Messe-Eindruck zum kommenden 4K-TV von Philips

Natürlich lässt sich nach einer Messe-Präsentation kein abschließendes Urteil bilden. Dennoch, auf dem Showfloor machten das Gerät und die Software einen guten Ersteindruck. Ob dieser sich dieser auch im Alltagsgebrauch bewahrheitet, muss allerdings die Zukunft zeigen.

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