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| Festnetz | Internet | Mobilfunk | Handy & Co. | Meldung | Meinung | Service | 28.05.2012 |
Ins Netz gegangen: Online-Software statt Desktop-Programme19.09.2009
16:02 Wir zeigen Ihnen, was die Web-Alternativen taugenInhaltsverzeichnis:1. Bürolösungen: Texte, Tabellen und Präsentationen2. Bildbearbeitung, Virenschutz und ein virtuelles XP
Google macht es schon lange und im nächsten Jahr will auch Microsoft einsteigen: Office-Programme kostenlos im Internet zur Verfügung stellen. Der Softwareriese springt damit sehr spät auf den Zug für webbasierte Programme auf, der sich schon vor vielen Monaten in Bewegung gesetzt hat und sich großer Beliebtheit erfreut. Wie intensiv Microsofts Engagement sein wird, ist aber noch unklar. Bisher heißt es nur: Man werde Teile des Office-Pakets für Privatanwender gratis im Web zur Verfügung stellen. Die Finanzierung soll über Werbung erfolgen.
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Man kann wohl davon ausgehen, dass Microsoft sich nicht selbst kannibalisieren wird und eine im Leistungsumfang abgespeckte Version veröffentlicht, die sich mit den bisher verfügbaren Gratis-Alternativen messen kann. Denn obwohl die Web-Konkurrenz stetig wächst und die Programme unaufhörlich dazulernen, bleiben sie noch immer hinter dem Funktionsumfang ausgewachsener Software zurück. Das gilt nicht nur für Office-Programme, sondern für die gesamte Schar von browser-basierten Programmen. Office-Programme
Wie unterscheiden sich Web-Programme überhaupt von auf der Festplatte installierten Programmen? Im Funktionsumfang. Einfache Standardfunktionen beherrschen alle Typen von Programmen und decken damit den Bedarf von vielen Anwendern ab, die keine hohen Ansprüche an die Software haben. Für Online-Textverarbeitungen wie Google Text und Tabellen bedeutet das etwa einen Verzicht auf benutzerdefinierte Formatvorlagen, automatisch erstellte Inhaltsverzeichnisse, eine Gliederungsansicht oder auch einen Thesaurus. Zudem stehen weniger Schriften zur Verfügung. Das Seitenlayout entspricht nicht bei allen Textverarbeitungen dem Druckbild. Gut funktioniert das jedoch mit Adobe Buzzword. Am besten lassen sich ausgefeilte Layouts jedoch mit Microsoft Word umsetzen. Begrenzt ist auch die Dokumentengröße. Google Text und Tabellen erlaubt beispielsweise nur Dokumente bis zu 500 KB Größe, Bilder nicht mitgerechnet. Eingebettete Fotos oder Grafiken haben eine Maximalgrenze von 2 MB pro Stück. Präsentationen dürfen bis zu 10 MB groß werden und bis zu 200 Folien aufweisen. Maximal verwaltet Google Text und Tabellen 5 000 Dokumente und 5 000 Bilder. Web-Alternativen zu Excel und Powerpoint
Wer viel kalkuliert, stößt bei Onlineversionen eher an die Grenzen. Das Google-Office lässt nur Tabellen mit maximal 256 Spalten und 100 Blättern zu. Die Obergrenze der verwaltbaren Daten liegt bei 1 000 Tabellen, die maximale Dokumentengröße bei 1 MB. Eingeschränkt sind auch die Möglichkeiten der grafischen Datenanalyse. Kaum ein Web-Tabellenkalkulationsprogramm bietet so üppige Möglichkeiten wie Excel. Einige Mankos lassen sich aber immerhin mit weiteren Webprogrammen ausbügeln. Fehlende Freiheit bei der grafischen Datenauswertung gibt etwa Slide Rocket zurück. Das Präsentationsprogramm ist gleichzeitig ein Ersatz für Powerpoint. Der Funktionsumfang ist groß. Besonders schön ist die einfache Einbindung von Daten aus dem Internet. Bilder von Flickr oder Videos von YouTube spürt eine integrierte Suche auf; ein Mausklick genügt zur Integration in die Folie. Probleme gibt es jedoch beim Datenaustausch mit Powerpoint. Farben bleiben nicht immer erhalten. Genauso vergisst Slide Rocket zuweilen Dateipfade oder vertauscht Animationsübergänge zwischen den Folien. Vorteil gegenüber dem Original: Die Dateigröße ist meist geringer und oft sogar unwichtig. Denn zum Weitergeben genügt das Verschicken eines Links. Auf der nächste Seite finden Sie Web-Anwendungen für Bildbearbeitung und Virenschutz.
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