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Editorial: Der Unterschied abertausender Smartphones

Vor hundert Jahren ein Rätsel, heute keines mehr
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Diskussion um Details

Aufgrund zahlreicher Detailfragen wird am Ende die Literatur zu Tscheljabinsk wahrscheinlich sogar umfangreicher sein als die zu Tunguska. So hat Tscheljabinsk einen gut sichtbaren "Kondensstreifen" am Himmel hinterlassen. Sollte dieser wie bei Flugzeugen auch aus kondensierendem Wasser bestehen, müsste der Tscheljabinsk-Meteor Wasser oder zumindest Wasserstoff-Verbindungen enthalten haben. Doch dann stellt sich die Frage, warum er vor dem Einschlag nicht als Komet weithin sichtbar war. Besteht die Wolke hingegen aus einem anderen Material, z.B. feinem Staub von zunächst verdampften und dann nach Abkühlung wieder verfestigtem Eisen oder Stein, dürfte dieses die Chemtrail-Diskussion über die genaue Zusammensetzung der Kondensstreifen der Flugzeuge weiter anfeuern.

Kurz nach der höchsten Leuchtstärke sind zwei Fronten des Meteors sichtbar: Eine etwas weiter von einem (vermutlich) relativ kleinen Splitter, der sich vom Hauptkörper gelöst hat, und den weiterhin am stärksten leuchtenden Bauch, in dem der größte Teil des Meteoriden schlagartig verdampfte. Wie solche Einschläge verhindert werden könnten, lesen Sie auf der nächsten Seite.

Schweif am Horizont
4/6 – cboro564/Youtube
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