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Klein, kleiner, Pyrus Mini: Trekstor bringt 4,3 Zoll kleinen eReader

Mini-Lesegerät wird auf der Frankfurter Buchmesse erstmals präsentiert
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Klein, kleiner, Pyrus Mini: Trekstor bringt 4,3 Zoll kleinen eReaderTrekstor Pyrus Mini mit 4,3-Zoll-Display Trekstor hat mit dem Pyrus Mini den kleinsten E-Book-Reader der Welt angekündigt. Das Gerät verfügt über ein gerade einmal 4,3 Zoll großes Display mit einer Auflösung von 600 mal 800 Pixel und einer Pixel­dichte von 230 ppi. Bei der Bildschirm-Technologie setzt Trekstor auf Digital Ink. Die hauseigene Technologie kam bereits bei den E-Book-Readern Liro Ink / Pyrus sowie dem eBook Reader 4 zum Einsatz. Sie sorgt für eine Darstellung ähnlich der gedruckter Texte und ist besonders akku­schonend, da nur beim Umblättern Strom verbraucht wird.

Der Homescreen des Trekstor Pyrus Mini sowie die Ein­stellungs­möglich­keiten kommen im Trekstor-typischen Design. Über diverse Kurzlinks gelangt der Nutzer zu wichtigen Unter­kategorien wie den Lese­zeichen, dem E-Book-Shop und der Bibliothek. Das Schriftbild der E-Books lässt sich durch eine bis zu 5-fache Vergrößerung individuell anpassen. Unterstützt werden die Formate ePub und PDF (inkl. Adobe DRM), TXT, FB2, RTF, PDB sowie HTML. Eine Audio-Wiedergabe bietet der Trekstor Mini allerdings ebenso wenig, wie WLAN oder UMTS. Bücher können daher nur über die Verbindung mit dem PC auf das Lesegerät geladen werden. Der interne Speicher bietet dazu eine Kapazität von 2 GB und ist bei Bedarf via microSD-Speicher­karte um weitere 32 GB erweiterbar.

Trekstor wird den Pyrus Mini erstmals auf der Frankfurter Buchmesse präsentieren. Diese öffnet vom 10. bis zu 14. Oktober ihre Tore für Besucher. Zu sehen ist das Gerät am Trekstor-Stand in Halle 4.0, D1324. Der Preis ist derzeit ebenso wenig bekannt, wie die Verfüg­barkeit des Pyrus Mini. Da Trekstor aber seine 6-Toll-Lesegeräte im Schnitt für 60 Euro anbietet, ist mit einem deutlich niedrigeren Verkaufs­preis zu rechnen.

4,3 Zoll großer E-Book-Reader: Kompakt oder zu klein?

Beim Trekstor Mini stellt sich allerdings die Frage, ob ein 4,3 Zoll kleiner E-Book-Reader wirklich massen­tauglich ist. Immerhin bietet dieser nur ein Display, das nicht größer als viele Smartphones daher kommt. In der Vergangenheit haben Hersteller wie Sony auch kleinere Reader wie die 5 Zoll große Pocket Edition im Angebot gehabt. Aktuell hat auch Kobo mit dem Kobo mini wieder ein Lesegerät mit kleinem 5-Zoll-Display angekündigt.

Neben diesen 5-Zoll-Geräten und einigen E-Book-Readern mit 7 oder 9,7 Zoll Display-Größe, setzten sich jedoch vor allem die 6 Zoll großen Lesegeräte durch. Das liegt nicht zuletzt daran, dass dieses Format am ehesten einem Taschenbuch gleichkommt und trotz kompakten Maßen einen recht großen Text­abschnitt auf dem Display darstellen kann. Wird der Reader kleiner, schrumpft auch die maximale Anzahl von darstell­baren Wörtern und dadurch die Notwendig­keit zum Blättern.

Weitere Lesegeräte mit verschieden großen Displays sowie deren Tests finden Sie auf unserer E-Book-Reader-Übersicht.

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