ausprobiert

Trekstor eReader 3.0: Farbiger E-Book-Reader für 60 Euro im Test

Lesegerät kommt ohne WLAN und E-Book-Shop-Anschluss, dafür mit Farb-Display
AAA

Im Oktober dieses Jahres überraschten die beiden Buchhandelsketten Hugendubel und Weltbild mit einem E-Book-Reader, der sowohl durch seinen Preis als auch durch sein farbiges Display punkten sollte. Mit einem Verkaufspreis von lediglich 59,99 Euro ist der Trekstor eReader 3.0 zwar durchaus der derzeit günstigste E-Book-Reader auf dem Markt, seine Eckdaten ließen auf einen ersten Blick allerdings an der Konkurrenzfähigkeit zu anderen Lesegeräten zweifeln.

Trekstor eReader 3.0: Farbiger E-Book-Reader für 60 Euro im TestTrekstor eReader 3.0 im Test
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Um ein aussagekräftigeres Urteil über den 60-Euro-Reader abgeben zu können, haben wir uns diesen einmal genauer angeschaut. Ob uns der Trekstor eReader 3.0 am Ende doch noch überzeugen konnte oder ob wir bei unserem ersten Urteil geblieben sind, lesen Sie im Folgenden.

eReader 3.0 kommt in zwei verschiedenen Versionen

Den eReader 3.0 von Trekstor gibt es in zwei verschiedenen Versionen, die sich technisch und optisch allerdings nicht voneinander unterscheiden. Der Unterschied liegt vor allem in der Verpackung des Gerätes sowie den inkludierten Leseproben der Weltbild- und Hugendubel-Version. Wichtig ist die Unterscheidung der beiden Varianten jedoch bei einem Firmware-Update, das vor der Einrichtung des Readers auf jeden Fall durchgeführt werden sollte. Bei unserem Test handelte es sich um den E-Book-Reader direkt vom Hersteller.

Eine Liste verfügbarer Firmware-Versionen finden Nutzer auf der Hersteller-Seite von Trekstor. Unterschieden wird hier zwischen den genannten Versionen. Durch das Update soll eine höhere ePub-Kompatibilität und Energieersparnis sowie eine flüssigere Bedienung gewährleistet werden. Allerdings ist der Update-Vorgang in viele verschiedene und teils langwierige Schritte unterteilt, was die Prozedur etwas mühsam macht. Die Schritt-für Schritt-Anleitung von Trekstor hilft hier allerdings weiter.

E-Book-Reader ohne Internet-Anschluss

Trekstor eReader 3.0: Farbiger E-Book-Reader für 60 Euro im TestSeitenansicht im Detail: microSD, microUSB und Verarbeitung Der eReader 3.0 wird zusammen mit einem microUSB-Kabel, einem Stereo-Kopfhörer sowie einer Kurzanleitung geliefert. Ein separates Netzteil oder eine Hülle liegen dem Gerät nicht bei. Optisch scheint der E-Book-Reader mit seinem grau-schwarzem, leicht gummierten Gehäuse auf den ersten Blick recht ansprechend. Allerdings entpuppten sich die großen Spalten zwischen Gehäuse und Display schnell als Staubfänger und die Kanten sind etwas unsauber verarbeitet. Mit Maßen von 175 mal 126,5 mal 13 Millimeter ist der Reader für ein Lesegerät mit 17,7 Zentimeter Bilddiagonale (7 Zoll) noch recht kompakt. Lediglich das Gewicht fällt mit 284 Gramm zu schwer aus.

Der Trekstor eReader 3.0 verfügt nicht über einen Touchscreen, die Bedienung erfolgt vollständig über die links vom LC-Display angebrachten Tasten: Mittig prangt dabei das Steuerkreuz, über das sich in der Bibliothek navigieren lässt. Die Bedienung gestaltet sich allerdings recht schwammig, da das Steuerkreuz lediglich nach rechts einen einigermaßen guten Druckpunkt bietet. Über dem 5-Wege-Button befindet sich der Menü-Knopf, die Lupen-Funktion, der Play- und Stop-Button für den MP3-Player sowie die Zurück-Taste. Unter dem Steuerkreuz wurden die Wipp-Taste für das Vor- und Zurückblättern innerhalb der E-Books angebracht. Negativ: Eine Taste, mit der Nutzer direkt ins Home-Menü gelangen, bringt der Reader nicht mit. Hierzu muss teils mehrfach die Zurück-Taste betätigt werden.

Eine WLAN-Schnittstelle und folglich einen direkten Anschluss an einen E-Book-Store gibt es nicht. Inhalte müssen deshalb online über den PC bezogen und auf den Reader geladen werden. Dieser wird am PC als Wechseldatenträger erkannt, was das Aufspielen der Daten recht einfach macht.

Lesen Sie auf der zweiten Seite, wie sich das Display des eReader 3.0 beim Lesen geschlagen hat und welche Einstellungen der E-Book-Reader erlaubt.

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