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| Festnetz | Internet | Mobilfunk | Handy & Co. | Meldung | Meinung | Service | teltarif.de | 17.03.2010 |
Inhaltsverzeichnis:
1. Thuraya bringt Thuraya XT - weitere Geräte zur Auswahl 2. Welche SIM-Karte ist die richtige - und was kosten Telefonate?
Wer sich intensiv mit mobilem Telefonieren beschäftigt, lernt schnell, dass es eben nicht immer und überall
möglich ist, mobil zu telefonieren. Entweder fehlt in der Nähe ein Sender oder die Reichweite ist
begrenzt und wird durch Gebäudemauern reduziert.
Außerhalb der üblichen Zivilisation hilft es nicht mehr, ein paar Meter vor oder zurück zu laufen oder zu fahren oder auf eine Anhöhe zu gehen, dort gibt es einfach kein terrestrisches Netz. Die Lösung: Mobiles Telefonieren via Satellit. Die handlichste Lösung bietet derzeit das System von Thuraya, denn die verwendeten Geräte haben die Größe eines GSM-Mobiltelefons der ersten oder zweiten Generation. 192 Gramm bringt das neueste "Thuraya XT" genannte Satelliten-Telefon mit geladenem Akku und SIM-Karte auf die Waage, das wir uns näher angeschaut haben. Es liegt wirklich gut in der Hand, die runde stabförmige Antenne lässt sich bis zu einer Länge von etwa zehn Zentimeter herausziehen. Das Thuraya XT ist die robustere "Outdoor"-Version des Thuraya SO-2510: Beides sind reine Satelliten-Telefone, enthalten also kein GSM- oder CDMA-Modul für terrestrische Netze. Wer auf ein Gerät für beide Welten Wert legt, kann das Thuraya SG-2520 wählen, das Problem ist dann aber, welche und wie viele SIM-Karten man mitnehmen möchte: Nur wenige deutsche Mobilfunkbetreiber bieten nämlich Satelliten-Roaming mit Thuraya an, es kann ein ständiger Kartenwechsel notwendig werden. ![]() Das Thuraya XT Bild: thuraya.de Das arabische Thuraya-Projekt, das mit Hilfe von Satelliten des US-Konzerns Hughes Aircraft realisiert wurde, arbeitet derzeit mit drei geostationären Satelliten, die in 36 000 Kilometer Höhe "geparkt" sind und nach den aktuellen Abdeckungskarten auf der Anbieter-Homepage Skandinavien, Europa, Teile von Russland, Teile Asiens (inklusive Iran, Irak, Jordanien, Saudi-Arabien bis China und Vietnam, Laos, Kambodscha, Singapur, Indonesien) und neuerdings sogar Australien (jedoch nicht Neuseeland) abdecken. Man kann es sich kaum vorstellen, aber es geht: Ein Handgerät mit einem 3,7-Volt-Akku und 2 520 mAh erlaubt den Kontakt über die genannten 36 000 Kilometer zum Satelliten und soll nach Herstellerangaben im Idealfall bis zu 80 Stunden Standby erlauben.
Mobiles Telefonieren einmal anders
Stolzer Preis: Gerät kostet 1100 Euro 1 2
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