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| Festnetz | Internet | Mobilfunk | Handy & Co. | Meldung | Meinung | Service | 15.02.2012 |
Das Navi-Handy Nokia 2710 im Test08.07.2010
18:42 Günstiges Einsteiger-Handy mit solidem AusstattungsprogrammInhaltsverzeichnis:1. Einsteiger-Handy mit GPS und Nokia Maps2. Solider Techniker ohne Design-Kapriolen
Was für Nokia ein genialer Schachzug war, ist für Hersteller
klassischer Navigationslösungen ein herber wirtschaftlicher
Schlag. Seitdem die Finnen (und auch Google) ihr Kartenmaterial und Navi-Software für
eine kostenlose Routenführung freigegeben haben, fallen die Preise für portable
Navigationslösungen. Dass bei Navigationslösungen auch die Handy-Manufakturen mithalten
können, beweist Nokia mit dem Barrenfunker Nokia 2710,
denn derzeit gibt es kaum ein günstigeres
GPS-Handy mit Vollausstattung.
Erhältlich ist es zurzeit im freien Handel für Preise ab etwa 115 Euro ohne Vertrag.
nächste Seite: Solider Techniker ohne Design-Kapriolen
Aufdringliche Unauffälligkeit
Gut gelotst
Bereits vor Jahren kündigte Nokia an, künftig nahezu alle Mobiltelefone mit einem
GPS-Empfänger und Nokia Maps auszustatten. Insofern ist dieser Komfort selbst bei
einer Preisempfehlung von gerade einmal 129 Euro nichts Besonderes. Wer den
Karton öffnet, stolpert allerdings über ein komplettes Car-Kit (Halterung, Saugnapf,
Stromadapter) sowie eine 2-GB-microSD-Speicherkarte
mit reichlich globalem Kartenmaterial. Dieser Luxus ist selbst in der edlen
Smartphone-Liga alles andere als eine
Selbstverständlichkeit.
Optimal gerüstet für die nächste Autofahrt also? Ja. Die Installation des Car-Kits funktioniert einwandfrei und geht schnell über die Bühne. Etwas mühselig sind hingegen die Adress-Eingaben über die Zahlentastatur, zumal T9 nicht unterstützt wird. Die Mühe lohnt sich jedoch, denn relativ schnell berechnet Nokia Maps die gewünschte Route anhand der eigenen Position. Während des Testes funktionierte das sogar in geschlossenen Räumen. Bei der aktiven Routenführung überzeugt das 2710 zudem durch eine gut verständliche Sprachführung, wobei der Freisprecher so potent ist, dass auch bei starken Fahrgeräuschen keine Anweisung untergeht. Unterm Strich also eine rundum gute Vorstellung, allerdings mit einem kleinen Schönheitsfehler: Sobald ein Anruf reinkommt, lässt sich der Freisprecher nicht aktivieren. Legale Telefonate während der Autofahrt sind somit nur über ein Bluetooth-Headset möglich. Das Display ist außerdem nicht sonderlich groß und neigt zu Reflexionen. Mit Hilfe der Pfeilanweisungen behält man aber dennoch in der Regel die Orientierung, zumal die Sprachführung manchmal zum Quatschen neigt, da Befehle oftmals zweimal wiederholt werden. Betriebssystem Series 40
Auf der zweiten Seite unseres Testberichts erfahren Sie, wie
unser Urteil zum Nokia 2710 ausfällt.
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