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Test: JooJoo von Fusion Garage noch nicht ausgereift

07.04.2010
10:56

 

Tablet JooJoo Fusion Garage Test Mit dem Apple iPad ist das erste Tablet eines großen Herstellers auf dem Markt angekommen, es bildet aber nur den Auftakt für eine Reihe weiterer interessanter Geräte. Dazu gehört auch das JooJoo von Fusion Garage, dass seit rund einer Woche ausgeliefert wird. Das ehemals als Crunchpad bekannte Tablet musste sich jetzt dem ersten Test stellen, offenbarte dabei aber noch einige Kinderkankheiten.

Einen leeren Browser gibt es nicht

Die Verarbeitung des 12 Zoll großen JooJoo ist sehr gelungen, das minimalistische Design konnte die Tester bei Engadget voll überzeugen. Die Anschlüsse am Gehäuse sind, wie beim Konkurrent von Apple, rar gesäht. Der Einschalter muss mit dem Fingernagel bedient werden, dann fährt das JooJoo flott hoch und ist bereit zum Einsatz. Die Hardware mit Intel Atom N270 und 1 GB RAM gleicht einem Netbook, die verbaute SSD hat nur eine Kapazität von 4 GB. Für ordentliche Grafikleistung soll Nvidia Ion sorgen, die Akku-Laufzeit gibt Fusion Garage mit nicht gerade üppigen fünf Stunden an. Das User-Interface ist, wie berichtet, auf die Nutzung von Widgets ausgelegt. Diese öffnen meist Anwendungen wie YouTube, Flickr oder Twitter in einem Browserfenster - das macht Sinn, schließlich gehört das Surfen im Web zu den Hauptaufgaben von Tablets wie dem JooJoo und dem iPad. Völlig unverständlich daher, dass es keine Möglichkeit gibt, einfach einen leeren Browser zu starten. Es muss der Umweg über den Start eines Widgets gegangen werden und dann die Adresse geändert werden - eine seltsame Vorstellung von guter Usability.

Touchscreen hat kleine Macken

Der Touchscreen des JooJoo hat ebenfalls seine Macken, die Fingereingabe scheint nicht ganz so präzise zu sein. Zudem ist der Blickwinkel eingeschränkt, denn schon moderates Kippen in der Horizontalen lässt das Display dunkel erscheinen. Eins muss man dem JooJoo lassen: es beherrscht Flash und Videos in FullHD mit 1080p. Bei YouTube-Videos geht das allerdings nur über einen Umweg. Das Video wird de facto lokal gespeichert und dann wiedergegeben, was den Prozessor entlastet und ruckelfreie Wiedergabe ermöglicht. Direkt auf YouTube oder Hulu angesehene Videos ruckeln allerdings teilweise schon bei der niedrigsten Qualitätsstufe von 360p.

Alles Weitere vom Test des JooJoo von Fusion Garage, dass es derzeit nur in den USA zum Preis von 499 US-Dollar zu kaufen gibt, zeigen euch die Kollegen von Engadget in den folgenden Video, viel Spaß damit. Insgesamt scheint Fusion Garage vor allem an der Software des JooJoo noch einiges an Arbeit vor sich zu haben, um die Kinderkrankheiten des Tablets zu kurieren. Dann könnte es ein durchaus interessantes Gerät werden.



<via Engadget>
 
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Quelle: teltarif.de: AGOF internet facts 2011-10, Erwachsene ab 14 Jahre