Live im Netz

Handball-EM und Tennis-Halbfinale mobil und im Internet

Zwei Sport-Highlights stehen am heutigen Mittwoch und in der Nacht auf Donnerstag im Blickpunkt: Das entscheidende Spiel der deutschen Handballer um den Einzug ins Halbfinale und das Halbfinal-Match von Angelique Kerber beim Tennis-Grand Slam-Turnier in Melbourne.
AAA
Teilen

Heute Abend spielt die deutsche Handball-Nationalmannschaft um den Einzug ins Viertelfinale bei der Europameisterschaft der Männer in Polen. Wie beim letzten Spiel gegen Russland, so ist beim Spiel Deutschland gegen Dänemark wieder die ARD (Das Erste) mit der Live-Ausstrahlung an der Reihe. Los geht es um 18 Uhr, dann melden sich Moderator Gerhard Delling und ARD-Experte Stefan Kretzschmar live aus Breslau. Zum Anwurf um 18.15 Uhr übernimmt Kommentator Florian Naß.

Handball: Deutschland-Dänemark über Internet und mobil

Nutzer können Sportprogramm im Netz verfolgenNutzer können Sportprogramm im Netz verfolgen Zuschauer können das Match auch kostenlos am Computer oder Notebook sowie per Smartphone und Tablet sehen. Etwa online auf daserste.de, in der ARD-Mediathek oder im Portal Sportschau.de sowie mobil über die Sportschau- oder die Das Erste-App. Auch bei den Internet-TV-Portalen Zattoo und Magine TV ist der ARD-Stream kostenlos zu sehen, bei beiden Diensten jedoch nur in Standard-Auflösung. Für hochauflösende Qualität (HiQ) muss der Nutzer bei Zattoo zahlen, ein Tag kostet 1,59 Euro, ein Monat 9,99 Euro, drei Monate 27,99 Euro und ein ganzes Jahr 99,99 Euro. Bei Magine TV kostet das Bouquet, das den HD-Stream der ARD beinhaltet, 4,89 Euro monatlich.

Das zweite wichtige Sport-Event aus deutscher Sicht steigt in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag in Melbourne: Erstmals seit Anke Huber im Jahr 1998 steht mit Angelique Kerber wieder eine Deutsche im Halbfinale der Australian Open in Melbourne, einem der vier bedeutenden Tennis Grand Slam-Turniere. Ihr Match gegen die Britin Johanna Konta findet im Anschluss an das erste Halbfinale Serena Williams gegen Agnieszka Radwanska, das für 1 Uhr angesetzt ist, statt.

Tennis: Eurosport-Player nur gegen Cash

Auf legalen Wegen und ohne rechtliche Grauzone kann man das Match in Deutschland nicht kostenlos mobil und im Internet verfolgen. Die Free-TV-Rechte hat sich Eurosport gesichert, der pan-europäische Sportsender bietet jedoch keinen Gratis-Livestream, sondern nur ein Bezahlangebot mit dem Eurosport-Player. Ein Monatsabonnement kostet sieben Euro, ein Saison-Abo 50 Euro (zwölf Monate). Auch bei Zattoo und Magine TV ist Eurosport nur im Rahmen von kostenpflichtigen Bouquets zu sehen.

Wer heute Nacht nicht aufstehen will, kann das gesamte Match auch zeitversetzt in voller Länge bei Eurosport sehen. Highlights gibt es in einer Video-Zusammenfassung auch kostenlos, ohne den Eurosport-Player abonnieren zu müssen. Sollte Angelique Kerber das Finale in Melbourne erreichen, würde Eurosport auch dieses übertragen. Darüber hinaus ist das Turnier auch live beim Pay-TV-Sender Sky zu sehen.

Im offiziellen Webauftritt der Australian Open gibt es ebenfalls einen kostenlosen Live-Stream, der aus lizenzrechtlichen Gründen in Deutschland jedoch nicht abrufbar ist. Mit einem ausländischen Proxy Server, etwa direkt aus Australien, sollte die Umgehung des Geoblockings zwar funktionieren, man begibt sich hierbei jedoch in eine rechtliche Grauzone. Solche VPN-Dienste allein sind nicht rechtswidrig. Wer sie nutzt, verstößt jedoch gegen die Nutzungsbedingungen der besuchten Seite und damit gegen die Lizenzabkommen für die jeweiligen Inhalte.

Ähnlich verhält es sich Live-Stream-Webseiten wie stream2watch.co oder livetv.sx. Die Finger weglassen sollten Nutzer von Angeboten, die eine zusätzliche Player-Software voraussetzen. In diesem Fall funktioniert das Programm wie eine Filesharing-Plattform. Zuschauer laden dabei im Hintergrund die Daten des Streams automatisch hoch und machen ihn für Dritte abrufbar. Das ist eindeutig illegal und kann eine Abmahnung nach sich ziehen. Rechtlich umstritten ist aber auch das Streaming über Flash: Juristisch ist hier noch nicht in letzter Instanz entschieden, ob das Zwischenspeichern eines Videos im Arbeitsspeicher bereits als illegale Kopie gilt.

Teilen

Mehr zum Thema Sport