Telekom beantragt Regulierung der VDSL-Vorleistungen
04.08.2009 12:01
Glasfasernetz damit offen für die Konkurrenz
Die Deutsche Telekom gibt im Streit um die Preise für
den Zugang zu ihrem VDSL-Netz nach. Wie
jetzt bekannt wurde, hat der Bonner Konzern die Bundesnetzagentur
um die Regulierung des Zugangs zu ihrem Glasfasernetz gebeten. Die Behörde soll
die Konditionen festlegen, zu welchen die Mitbewerber die Schaltkästen,
Leerrohre und Glasfaserleitungen nutzen dürfen.
Die Konkurrenten, allen voran Vodafone, dürfen diese
Entscheidung durchaus als Erfolg verbuchen. In den letzten Wochen war die
Diskussion um die Öffnung des VDSL-Netzes und die
Preise für die alternativen Anbieter zu keinem Ergebnis gekommen. Vorwürfe, die
Telekom versuche die Mitbewerber hinzuhalten, wurden laut.
Ab September hatte Vodafone angekündigt, selbst
VDSL-Anschlüsse im Netz der Telekom und regionalen anbietern wie M-Net und vermarkten zu wollen. Die Telekom hatte
dies bestätigt und auch eine Einigung zur Zusammenarbeit mit 1&1
vermeldet. Zuletzt gab es jedoch weiterhin kein
konkretes Ergebnis, Vodafone sah den Gang zur Regulierungsbehörde als letzten
Ausweg.
Telekom-Vorstand Niek van Damme gab an, direkte Verhandlungen zwischen den
Anbietern zwar zu bevorzugen, die Preisvorstellungen lägen jedoch soweit
auseinander, dass eine Regulierung unumgänglich sei. Auch fordert die Telekom,
die Kosten für den Ausbau der Netze auf mehrere Schultern zu verteilen. Die
Breitbandstrategie der Bundesregierung
erfordert einen massiven Ausbau der Telekommunikationsnetz, um deutschlandweit
Breitband-Internet zur Verfügung zu stellen.
Die Kosten dafür beziffern Experten auf etwa 50 Milliarden Euro.
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Mit rund 20 Millionen Kunden ist DSL mit Abstand die
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oder UMTS/HSPA spielt
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WiMAX und Satellit.