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| Festnetz | Internet | Mobilfunk | Handy & Co. | Meldung | Meinung | Service | 30.05.2012 |
Warnstreiks bei Telekom können am Montag die Kunden treffen20.02.2011
17:48 Dienstleistungsgewerkschaft ver.di weitet Warnstreiks aus![]() Tarifstreit bei der Telekom Im Tarifstreit bei der Telekom drohen am morgigen Montag neue Warnstreiks, die auch Kunden des Bonner Konzerns treffen können. Wie die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) heute angekündigt hat, sind bundesweit rund 6 000 Telekom-Beschäftigte zum Warnstreik aufgerufen. Der Streik der Telekom-Angestellten könnte Auswirkungen unter anderem auf den Störungsdienst und die Kundencenter haben, erklärte Verdi-Verhandlungsführer Lothar Schröder heute in Berlin. In der zurückliegenden Woche haben sich nach Angaben der Gewerkschaft mehr als 12 000 Beschäftigte an Warnstreiks und Protesten beteiligt. "Die Verantwortung für die Eskalation trägt allein das Management. Falls die Arbeitgeberseite nicht schnell zur Vernunft kommt, droht eine riesige Auseinandersetzung. Mit der Politik gegen die Belegschaft muss sofort Schluss sein, sonst wird der Unmut der Beschäftigten nicht mehr zu besänftigen sein", warnte Verhandlungsführer und ver.di-Bundesvorstandsmitglied Lothar Schröder heute. "Mit der familienfeindlichen Standortpolitik und den tarifpolitischen Dreistigkeiten rüttelt die Telekom an der Existenz und der Lebensqualität ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Die Belegschaft braucht jetzt sichere Löhne und eine sichere Zukunft." Verdi fordert im Kern für die mehr als 100 000 Telekom-Beschäftigten 6,5 Prozent mehr Gehalt und den Ausschluss betriebsbedingter Kündigungen. Die Telekom will unter anderem Zugeständnisse bei Auszubildenden und Altersteilzeit machen und bietet bislang 2,17 Prozent bei einer Laufzeit von 24 Monaten an. Laut ver.di droht den Beschäftigten in der Service-Sparte der Telekom damit eine Minusrunde, die übrigen Bereiche müssten mit Reallohnverlusten rechnen. Die nächste Verhandlungsrunde im Tarifstreit bei der Telekom ist für den 8. und 9. März angesetzt. Weitere Artikel zur aktuellen
Situation der Telekom
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