Musik-Streaming

Musik-Flatrate von Spotify bei der Telekom: So geht's

Anmelden, Konto verknüpfen und einmal kurz offline gehen
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Spotify-App auf dem iPhone 5Spotify-App auf dem iPhone 5 Seit Oktober bietet die Deutsche Telekom mit Special Complete Mobil Music einen Smartphone-Tarif an, bei dem die Musik-Streaming-Flatrate von Spotify bereits enthalten ist. Anfang Dezember kam die Music-Option dazu, die die Spotify-Nutzung auch in den bestehenden Smartphone-Tarifen des Bonner Mobilfunk-Netzbetreibers erlaubt.

Sowohl der Tarif Special Complete Mobil Music, als auch die Music-Option, bieten die Freischaltung zu Spotify Premium. Damit lassen sich die rund 18 Millionen Musiktitel, die der Dienst derzeit anbietet, nicht nur am heimischen PC oder Mac, sondern auch mit dem Smartphone oder Tablet nutzen.

In den Telekom-Tarifen ist zusätzlich das für die Spotify-Nutzung anfallende Datenübertragungsvolumen enthalten. Kunden, die die Music-Option gebucht haben, berichteten allerdings von Abrechnungspannen. So sei der durch das Musik-Streaming anfallende Datenverkehr berechnet bzw. vom Inklusivvolumen des gebuchten Tarifs abgezogen worden.

Spotify mit Telekom-Music-Option im Test

Wir haben Spotify mit der Music-Option getestet und das Feature zu einem Complete-Mobil-Tarif hinzugebucht. Dabei wurden wir von der Kundenbetreuung der Deutschen Telekom darauf hingewiesen, dass die Aktivierung "in der nächsten halben Stunde" erfolge. Wir sollten das Smartphone oder Tablet kurz aus- und wieder einschalten, so dass keine Berechnung des Datenverkehrs erfolgt.

Auf ihrer Webseite empfiehlt die Telekom, sogar 24 Stunden bis zum ersten Streamen zu warten, um zu gewährleisten, dass die Spotify-Nutzung nicht das Daten-Inklusivvolumen des Tarifs belastet. Die Buchung erfolgte in unserem Test abends gegen 22 Uhr. Erst am nächsten Morgen erhielten wir per SMS eine Bestätigung. Die Kurzmitteilung enthielt darüber hinaus einen Link zur Kopplung eines bestehenden Spotify-Accounts mit dem Telekom-Tarif.

Wer einen Zugang zum Telekom-Kundencenter besitzt, kann die Verknüpfung dort vornehmen, Ansonsten funktioniert dies auch über einen Freischaltungs-Code, den die Telekom per SMS verschickt. Anschließend kann ein neues Spotify-Konto angelegt werden oder man integriert einen bestehenden Zugang beim Musik-Streaming-Anbieter in den Telekom-Tarif.

Spotify-Account darf zur Verknüpfung keinen Premium-Status haben

Unser Versuch der Verknüpfung mit einem bestehenden Account schlug fehl, da wir hier bereits Spotify Premium gebucht hatten. Zur Verknüpfung muss der Premium-Zugang gekündigt werden. Zudem muss der Nutzer abwarten, bis das Premium-Konto abgelaufen ist. Das mag technische Gründe haben, ist aber dennoch für den Kunden suboptimal.

Je nachdem, wie lange der Premium-Account noch gebucht ist, können der Spotify-Zugang und der Telekom-Vertrag nicht miteinander verbunden werden. In diesem Zeitraum ist die bei der Telekom gebuchte Option demnach nutzlos. Einzige Möglichkeit ist das Anlegen eines neuen Accounts. Das bringt jedoch den Nachteil mit sich, dass sämtliche Playlisten und Einstellungen verlorengehen und bei Bedarf neu angelegt werden müssen.

Sind Telekom-Vertrag und Spotify-Account miteinander verknüpft und die Music-Option geschaltet, so steht dem Musik-Streaming nichts mehr in Wege. Das gilt gleichermaßen für die Nutzung am Smartphone oder Tablet oder auch auf dem PC oder Mac.

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