Der Sicherheitsdienst der
Deutschen Telekom hat
einem Pressebericht zufolge in mehr als 70 bisher unbekannten Fällen
Mitarbeiter oder Geschäftspartner mit illegalen oder extrem
fragwürdigen Methoden bespitzelt. Dies ergab nach Informationen der
in Düsseldorf erscheinenden
Rheinischen Post eine
streng vertrauliche Auswertung von 92 000 Seiten Akten des
Sicherheitsdienstes durch die Rechtsabteilung mit der Beratungsfirma
KPMG.
In mehr als 300 Fällen wurden danach Telefondaten illegal erfasst.
Häufig wurden private Kontodaten unerlaubt geknackt. Fotos von
einzelnen Personen wurden gemacht, Flugbewegungen erfasst, wobei
unklar sei, wie der Konzern an die Informationen kam. Der Konzern
hatte die zeitweise beschlagnahmten Akten untersucht, nachdem er sie
von der Bonner Staatsanwaltschaft im Juli zurückbekommen hatte.
Alle Vorfälle haben laut Zeitung nichts mit der bekannten
Bespitzelung von Aufsichtsräten und Journalisten durch den Konzern zu
tun, wegen der Anklagen vor Weihnachten erwartet werden.
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