Zeitung: Starke Einschnitte bei der Telekom durch Konzernumbau
14.03.2009 10:06
Neue Konzernzentrale könnte mit 50 Prozent der Manager auskommen
Der geplante Konzernumbau bei der Deutschen Telekom,
bei dem mit T-Mobile die Mobilfunk- und mit T-Home
die Festnetzsparte zusammengeführt werden sollen,
wird wohl zu starken Einschnitten führen. Hiervon seien vor allem
Festnetz-Betriebsstätten betroffen, berichtet die Wirtschaftswoche.
Hauptsächlich bedrohe aktuell der bis 2014 flächendeckend geplante
Einsatz von
internetbasierter Vermittlungstechnik eine Vielzahl von Standorten.
Durch die Zusammenlegung der beiden Sparten auch in den Betriebsstätten vor Ort gebe es allerdings zusätzliches
Rationalisierungspotenzial. Wie die Zeitung berechnet haben will, sind insgesamt
über 50 Prozent der 2 000 Betriebsstätten
der Festnetz-Sparte bedroht.
Laut Wirtschaftswoche wird bei der Telekom allerdings wohl auch die
Managementebene stark betroffen sein.
Die Zentralen von T-Home und T-Mobile in Bonn sowie die unter anderem für Technik und IT
zuständige Zentrale in Darmstadt mit zusammen 17 000 Managern
würden möglicherweise zu einer einheitlichen Privatkunden-Zentrale
zusammengelegt. In der Folge könnten dabei ca. 50 Prozent der Arbeitsplätze auf Führungsebene
eingespart werden.
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