Telekomfirmen sollen beim Breitbandausbau mit Energiebranche kooperieren
Im Streit um den zügigen Ausbau des
Breitbandnetzes für schnelles Internet bahnt sich offenbar eine
Allianz der Telekommunikationsanbieter mit der Energiebranche an.
Nach einem Bericht des Handelsblatts will die
Bundesnetzagentur die Telekomanbieter mit der Energiebranche
zusammenbringen. "Wir prüfen, ob wir die Versorger in den
Breitbandausbau einbinden können. So könnten wir die Verbreitung des
schnellen Internets voranbringen und Kosten senken", sagte der
Präsident der Behörde, Matthias Kurth, dem Handelsblatt.
Im Hintergrund laufen nach Angaben der Zeitung bereits
Verhandlungen. "Wir sind offen für Kooperationen mit
Energieversorgern, um den Breitbandausbau gemeinsam voranzutreiben",
habe es bei der Deutschen Telekom geheißen. Es gebe dazu erste
Sondierungsgespräche. Auch der Essener Energiekonzern RWE habe
bestätigt, dass man "sich aktiv mit dem Thema auseinandersetzt". "Es
gibt grundsätzlich technische Synergien, die wir prüfen", sagte ein
Sprecher der Zeitung. Zu Details habe er sich nicht äußern wollen.
Der Düsseldorfer Energiekonzern E.ON hielt sich bedeckt.
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Mit rund 20 Millionen Kunden ist DSL mit Abstand die
führende Breitband-Technik, doch das Internet über TV-Kabel
oder UMTS/HSPA spielt
eine immer größere Rolle. Ein Nischendasein führen weiterhin die Zugänge über
WiMAX und Satellit.