Seit fast einem Jahr
bietet die
Deutsche Telekom
auf Wunsch ihre Anschlüsse auch
ohne einen echten Festnetzanschluss an. Die Festnetzgespräche werden bei diesen
als All-IP bezeichneten Anschlüssen über die
DSL-Leitung
und somit auf IP-Basis realisiert.
Nach einem Bericht des
manager-magazins habe Telekom-Chef René
Obermann das Projekt IP-Kundenmigration "auf Eis gelegt". Grund dafür, so
das Magazin, seien "gravierende technische und organisatorische Probleme".
Auf Anfrage der teltarif.de-Redaktion wies die Telekom die Aussagen des Berichtes zurück.
"Sie entbehren jeglicher Grundlage", hieß es aus Bonn. Eine Migration der Kunden hatte
die Deutsche Telekom bislang nicht vorgenommen und auch nicht angekündigt.
Eine derartige Migration hätte vermutlich auch regulatorische Folgen.
Denn nach wie vor ist es mit einem All-IP-Anschluss der Deutschen Telekom
nicht möglich,
per Call by Call zu telefonieren,
was vor allem bei Gesprächen ins Ausland oder
zum Handy viel Geld sparen kann. Bislang entscheiden sich All-IP-Kunden bewusst
für das Produkt ohne einen klassischen Festnetz-Anschluss.
Die NGN-Anschlüsse (Next Generation Network)
sollen die Anschlüsse der Zukunft bei der Deutschen Telekom werden.
Sie sind wartungsärmer, da sie nur noch auf IP-Basis funktionieren und so
auch aus der Ferne administriert werden können. Bis 2015, eine der wenigen Zahlen, die im
Zusammenhang mit NGN bei der Telekom immer wieder auftaucht, will die Telekom
ihr Netz komplett umstellt haben. Klassische Telefonanschlüsse soll
es dann nicht mehr geben.
Mittlerweile gibt es neue Erkennisse, lesen Sie dazu eine aktuellere Meldung.
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