WhatsApp

WhatsApp - Die Alternative zur SMS

Der platt­form­über­grei­fende Smart­phone-Messenger WhatsApp hat sich zur SMS-Alter­native ent­wickelt. Nach einem Jahr wird er kosten­pflichtig.
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WhatsApp als Alternative zur klassischen SMSWhatsApp als Alternative zur klassischen SMS Mit dem WhatsApp-Messenger etabliert sich seit einiger Zeit eine Alter­native zur klassischen SMS. Die App steht für viele Smartphone-Betriebs­systeme zur Verfü­gung und kann über die jeweiligen App­stores, oder die Seite des Anbieters, herunter geladen werden. Die Nach­richten werden dabei nicht über das klas­sische Netz versandt. Der Anbieter macht es sich zu nutze, dass viele Nutzer mittler­weile über eine mobile Internetverbindung verfügen. Der Clou: Die aus­getausch­ten Nach­richten sind in der Regel nicht groß, belasten das Daten­volumen also nicht sehr, können aber über das Internet quasi kostenlos über­mittelt werden.

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Über WhatsApp können dabei nicht nur Einzel- und Gruppen­gespräche geführt werden, sondern auch Fotos, Geodaten, Kontakte und anderes versandt werden. Seinen großen Erfolg hat das Programm wohl der Tatsache zu verdanken, dass es zum einem die Account-Ein­richtung automatisch erledigte - man sich nicht mehr immer wieder anmelden musste und zum anderen lange Zeit kostenlos war. Das ist zwar immer noch so, nach einem Jahr fällt aber eine jährliche Gebühr für die Nutzung an. Anfang 2013 wurde sogar über ein Abomodell über bis zu 5 Jahre spekuliert.

Die deutschen Netz­betreiber haben mit Joyn eine Alter­native zu WhatsApp, Facebook und anderen SMS-Konkur­renten entwickelt. Der Start der neuen Platt­form verlief aber eher holprig. Seit Anfang des Jahres 2013 steht Joyn für Kunden der Deutschen Telekom und Vodafone zur Ver­fügung, o2 hingegen will sich erst im Laufe dieses Jahres betei­ligen, E-Plus gar nicht. Voraus­setzung für Joyn ist jedoch eine speziel­le App, die nicht für jedes Handy-Modell verfüg­bar ist. Joyn versucht mit dem größten Kritik­punkt von WhatsApp auf­zuräumen: Letztere wurde immer wieder wegen Sicherheits­lücken kriti­siert. Die Joyn-Server hingegen werden in Deutsch­land betrieben und unter­liegen den euro­päischen Daten­schutz­bedin­gungen.

Seit dem Kauf von WhatsApp durch Facebook im Februar suchen viel Handy-Besitzer nach alternativen Smart­phone-Mes­sengern. Weitere SMS-Alter­nativen finden Sie zum Beispiel in unserem Ratgeber rund um das Thema "Mobile Messaging".

Auch wenn der Kauf­preis von 14 Milliarden Euro für WhatsApp absurd hoch erscheint, ergibt die Kauf-Ent­scheidung für Facebook durchaus Sinn: Beide Applika­tionen bieten fast die selben Funktionen: So inte­grierten beide Anfang 2013 die Möglich­keit auf­genommene Sprach­nach­richten zu versenden. Zudem bringt WhatsApp eine Viel­zahl von Nutzern mit. Zu Jahres­beginn 2014 waren es im Schnitt mehr als 450 Millionen im Monat.