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Festnetz Internet Mobilfunk Handy & Co. mobicroco Meldung Meinung Service 19.05.2013 

Whatsapp - Die Alternative zur SMS

Nach einem Jahr kostet der Messenger

Whatsapp als Alternative zur klassischen SMS
Whatsapp als Alternative zur klassischen SMS
Mit dem Whatsapp-Messenger etabliert sich seit einiger Zeit eine Alternative zur klassischen SMS. Die App steht für viele Smartphone-Betriebssysteme zur Verfügung und kann über die jeweiligen Appstores, oder die Seite des Anbieters, herunter geladen werden. Die Nachrichten werden dabei nicht über das klassische Netz versandt. Der Anbieter macht es sich zu nutze, dass viele Nutzer mittlerweile über eine mobile Internetverbindung verfügen. Der Clou: Die ausgetauschten Nachrichten sind in der Regel nicht groß, belasten das Datenvolumen also nicht sehr, können aber über das Internet quasi kostenlos übermittelt werden.

Über Whatsapp können dabei nicht nur Einzel- und Gruppengespräche geführt werden, sondern auch Fotos, Geodaten, Kontakte und anderes versandt werden. Seinen großen Erfolg hat das Programm wohl der Tatsache zu verdanken, dass es zum einem die Account-Einrichtung automatisch erledigte - man sich nicht mehr immer wieder anmelden musste und zum anderen lange Zeit kostenlos war. Das ist zwar immer noch so, nach einem Jahr fällt aber eine jährliche Gebühr für die Nutzung an. Anfang 2013 wurde sogar über ein Abomodell über bis zu 5 Jahre spekuliert.

Die deutschen Netzbetreiber entwickeln mit Joyn eine Alternative für Whatsapp, Facebook und andere SMS-Konkurrenten. Der Start der neuen Plattform verlief aber eher holprig. Anfang des Jahres 2013 stand Joyn zwar für Kunden der Deutschen Telekom und Vodafone zur Verfügung, o2 hingegen wollte sich erst später beteiligen, E-Plus gar nicht. Voraussetzung war Anfang 2013 ein Android-Smartphone. Joyn versucht mit dem größten Kritikpunkt von Whatsapp aufzuräumen. Die App wurde immer wieder wegen Sicherheitslücken kritisiert. Die Joyn-Server hingegen werden in Deutschland betrieben und unterliegen den europäischen Datenschutzbedingungen.

Auch Facebook selbst arbeitet mit seinem eigenen Messenger an einem Konkurrenten. Beide Applikationen bieten dabei fast die selben Funktionen, so integrierten beide Anfang 2013 die Möglichkeit aufgenommene Sprachnachrichten zu versenden. Für das größte soziale Netzwerk ist es von hohem Wert, wenn die Kunden weitestgehend an ihre Plattform gebunden sind.

Weitere SMS-Alternativen finden sie in unserem Ratgeber rund um das Thema "Mobile Messaging"

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Quelle: teltarif.de: AGOF internet facts 2013-02 Erwachsene ab 14 Jahre