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Ultrabooks: Intel will den Laptop-Markt neu beleben

Mit dem "Ultrabook" versucht Intel eine neue Kategorie von extrem leichten, schmalen und ausdauernden, aber trotzdem leistungsstarken Laptops zu etablieren. Hier lesen Sie mehr zum Thema.
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"Ultrabook" lautet der Name einer von Intel ins Leben gerufenen Kategorie von tragbaren PCs. Als Vorbild hierfür fungiert sicherlich das Macbook Air von Apple. Ultrabooks sind im Grunde genommen besonders schmale und leichte Laptops, die aber trotz hoher Rechenpower eine lange Akkulaufzeit mitbringen. Sie sollen den Hardware-Herstellern Geld in die Kassen spülen, indem sie die leistungsschwächeren Netbooks als mobile Arbeitsgeräte ablösen. Die Verkaufszahlen von Netbooks sind zuletzt deutlich gesunken und viele Hersteller wollen keine neuen Netbooks auf den Markt bringen.

News zum Thema UltrabooksNews zum Thema Ultrabooks Intel hat sich den Namen "Ultrabook" schützen lassen und stellt einige Forderungen an die Laptop-Hersteller, damit sie ihre Geräte unter dieser Bezeichnung anbieten dürfen. So beträgt die maximale Dicke für ein Ultrabook 21 Millimeter und im Akkubetrieb soll der Rechner mindestens fünf Stunden durchhalten. Sowohl die Zeit für den Boot-Vorgang als auch für das Aufwachen aus dem Standby soll nicht länger sein als Nutzer von Tablets gewohnt sind. Die Laptop-Hersteller setzen dazu meist auf eine SSD als Datenträger. Mit Display-Diagonalen von etwa 11 bis 14 Zoll bieten Ultrabooks größere Bildschirme als etwa bei Netbooks üblich sind. Um Gewicht einzusparen wird - wie auch bei Netbooks - zumeist auf ein optisches Laufwerk verzichtet.

Abstriche müssen Käufer dafür beim Preis und den verfügbaren Anschlüssen machen: Die bisher vorgestellten Geräte bewegen sich zumeist im Bereich von etwa 800 bis 1200 Euro, liegen damit aber immer noch deutlich am unteren Ende der Preisspanne der sogenannten Subnotebooks.

Um die flache Bauform zu ermöglichen, besitzen Ultrabooks wenige externe Schnittstellen. Bisher vorgestellte Geräte bieten nur ein bis zwei USB-Ports und eventuell noch eine Multimedia-Schnittstelle wie HDMI oder DisplayPort. Verbindungen mit externen Geräten erfolgen daher vorrangig drahtlos über WLAN und Bluetooth. Eventuell wird Intel auch hier versuchen, in Zukunft vor allem seine eigene Technologie verbauen zu lassen: Die von Intel gemeinsam mit Apple entwickelte Thunderbolt-Schnittstelle kann sowohl PCI-Express als auch DisplayPort ersetzen.

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