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Robust und Resistent: Outdoor-Handy, -Tablets & Co.

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Das Thema Out­door beinhaltet alles, was draußen und somit in der Natur stattfindet. Vor allem der Bereich Frei­zeit­aktivitäten steht hierbei im Fokus und wird zudem für viele Menschen immer attraktiver. Zu den so genannten Natursportarten zählen unter anderem Trekking, Klettern, Mountain­biking, aber auch Segeln, Skifahren und Campen.

Beim Aufenthalt unter freiem Himmel verbunden mit Sport kann es dabei häufig etwas robuster zugehen. So sind zum Beispiel Stürze ebenso an der Tages­ordnung wie Wasser und große Staub- bzw. Dreck­ansammlungen. All diese Gegeben­heiten sind eher schädlich für die normalen mobilen Endgeräte. Staub, Nässe und harte Unter­gründe können das Ende eines Smartphones oder Tablets bedeuten.

Für Outdoor-Freunde haben die Hersteller daher spezielle Geräte entwickelt, die für diesen Bereich geeignet sind. Dies ist zum einen durch ein stabileres Gehäuse, Wasser- und Staub­un­durch­lässigkeit und zum anderen durch eine größere Akkukapazität gewährleistet.

Neben einer längeren Akkulaufzeit bzw. besseren Akkukapazität liegt der Fokus bei Outdoor-Geräten auch auf den Funktionen. Hierzu gehören zum Beispiel der standard­mäßige Einbau von GPS-Sendern, zum Bedienen der Navigations­systeme auch in abgelegeneren Regionen.

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Outdoor-Geräte sind meistens Systeme, die deutlich mehr Robustheit im Alltag als ein normales Gerät aufweisen. Dabei ist der Belastungsgrad des Gehäuses durch den IP-Code angegeben. Die erste Ziffer gibt den Berührungs- und Fremd­körper­schutz von eins bis sechs an. Hierbei steht 5 für staubgeschützt und 6 für staubdicht.

Die zweite Kennziffer gibt den Grad des Wasser­schutzes zwischen eins und acht an. Ein Gerät mit der zweiten Kennziffer 5 ist somit gegen Strahl­wasser (Gartenschlauch) geschützt, wohingegen ein Gerät, das auch Tauch­gänge aushält, die Kennziffer 8 aufweist.

So regelt zum Beispiel Definition der Schutzart IP68, dass das Gerät dauerhaft unter Wasser getaucht werden kann. Aller­dings gilt dies nicht für Tief­tauch­gänge. Zwar ist das Gerät vor dem Eindringen von Wasser geschützt, aber mit zu­nehmender Wasser­tiefe besteht ein höherer Druck, weswegen der Schutz nur bis zu einer gewissen Tiefe garantiert wird.

Zusätzlich sollten Nutzer wissen, dass mit jeder Öffnung des Gerätes der Geräte­schutz abnimmt oder sogar verloren gehen kann. Die Gummi­dichtungen, die für den Wasser­schutz sorgen, können sich hierdurch abnutzen. Ist dies der Fall, sollten neue Dichtungen eingezogen werden, um weiterhin Schäden durch Wasser zu vermeiden.

Relevante Outdoor-Standards für Handys im Überblick

Hier können Sie ablesen, was die einzelnen Kennziffern bedeuten.
Kennziffer 1) Staubschutz
1. Ziffer
Wasserschutz
2. Ziffer
4 gegen feste Fremdkörper mit Durchmesser ab 1 mm gegen allseitiges Spritzwasser mit erhöhtem Druck
5 gegen Staub in schädigender Menge gegen Strahlwasser (Düse) aus beliebigem Winkel
6 Staubdicht gegen starkes Strahlwasser
7 - gegen zeitweiliges Untertauchen
8 - gegen dauerndes Untertauchen
Die Angabe des Standards allein sagt nichts über den gewährleisteten Schutz bzw. die konkret durchgeführten Tests aus.
1) DIN EN 60529
W = Geprüft bei festgelegten Wetterbedingungen
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