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AVM: Gründung und Erfolgsgeschichte des Router-Herstellers

Berliner Unternehmen wurde vor allem durch die FRITZ!Box bekannt

AVM: Gründung und Erfolgsgeschichte des Router-Herstellers
Die Geschichte von AVM
Der Berliner Router-Hersteller AVM wurde im Jahre 1986 von vier Studenten gegründet und entwickelte sich in den kommenden Jahren zu einem der führenden Anbieter von Breitband-Endgeräten in Europa. Die Abkürzung AVM steht für "Audio Visuelles Marketing" und bezieht sich auf die Anfänge des Unternehmens als BTX-Dienst­leister: In ihrem ersten Projekt nutzten die Gründer den damals noch neuen ISDN-Standard dazu, den Bild­schirm­text der Deutschen Bundespost für den PC zugänglich zu machen. Ab 1988 folgten eigene Produkte wie die aktive ISDN-Karte B1, für die AVM zwei Jahre später von der Deutschen Telekom und von der DATEV Aufträge über jeweils 5 000 Controller erhielt.

Den Durchbruch schaffte AVM 1995 mit der FRITZ!Card, einer ISDN-Karte für PCs. Gleich­zeitig entstand die Marke FRITZ! und dessen Logo - ein im Comicstil gezeich­netes Frettchen. Die zunehmende Entwicklung des ISDN-Marktes trieben das Geschäft weiter voran: Über eine Millionen FRITZ!Cards waren im Oktober 1997 bei Kunden im Einsatz, eine Zahl, die sich in den nach­fol­genden Jahren auf über 14 Millionen ansteigen sollte.

Im Jahr 2000 stieg AVM in das DSL-Geschäft ein und brachte 2004 die erste FRITZ!Box auf den Markt. Sie vereinte DSL-Modem und Router in einem Gerät und verfügte über eine einfach zu hand­habenden Benutzer­ober­fläche auf Linux-Basis. Spätere FRITZ!Box-Modelle - wie die 2007 vorgestellte FRITZ!Box Fon WLAN 7270 - wurden um Funktionen wie WLAN-n, Internet-Telefonie (VoIP), DECT und einen Media­server erweitert. Je nach Ausstattung und Einsatz erhielten die FRITZ!Boxen spezielle Modell-Nummern:

  • FRITZ!Box WLAN 3xxx - keine DECT-Funktion
  • FRITZ!Box Fon 5xxx - keine WLAN-Funktion
  • FRITZ!Box 63xx Cable - Router speziell für Kabel-Anschlüsse
  • FRITZ!Box 68xx LTE - Router speziell für LTE-Anschlüsse
  • FRITZ!Box Fon WLAN 7xxx - inklusive WLAN und DECT-Basisstation
  • FRITZ!Media 8xxx - Set-Top-Box zur Wiedergabe der DRM-geschützten Inhalte von Maxdome
2008 hielt AVM laut des Markt­forschungs­instituts IDC mit der FRITZ!Box einen Markt­anteil von 60 Prozent in Deutschland und 18 Prozent europa­weit. Das liegt nicht zuletzt an Koope­rationen mit bekannten Internet-Providern, die FRITZ!Boxen als Hardware zu ihren Verträgen anbieten. Neben DSL-Routern und Netzwerk-Karten führt AVM heute auch Kabel-Boxen, LTE-Router, Telefone, Repeater sowie Powerline-Adapter im Sortiment.

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Quelle: teltarif.de: AGOF internet facts 2013-02 Erwachsene ab 14 Jahre