Günstige Konditionen für Auslandsgespräche finden
Zusatz-Optionen, Call-by-Call, Callthrough und VoIP können beim Sparen helfen
 Telefonieren ins Ausland
Während dank einer weiten Verbreitung von Festnetz-Flatrates Gespräche vom heimischen Festnetz-Anschluss innerhalb Deutschlands kaum noch als außergewöhnlicher Kostentreiber in Erscheinung treten, können Auslandsgespräche den Anrufer teuer zu stehen kommen. Telefonate in viele europäische Länder schlagen zum Beispiel bei den meisten Festnetzanbietern mit 3 bis 10 Cent pro Minute zu Buche, Anrufe aufs Handy sogar mit etwa 30 bis 40 Cent pro Minute. Gespräche ins außereuropäische Ausland sind üblicherweise noch deutlich teurer. So können einzelne Ziele bei manchem Anbieter durchaus auch mit einem Minutenpreis von mehr als einem Euro abgerechnet werden. Es lohnt sich also bei Auslandstelefonaten einen genauen Blick in die Preisliste des eigenen Telefon-Anbieters zu werfen, bevor man zum Hörer greift. Außerdem gibt es verschiedene Möglichkeiten, preisgünstigere Konditionen für Auslandstelefonate zu finden. Wir stellen Ihnen einige davon vor.
Für Telekom-Kunden: Call-by-Call
Wer einen Telefon-Anschluss bei der Telekom hat, kann mit Call-by-Call bei Auslandsgesprächen vom Festnetz aus Geld sparen. Dazu wählt der Anrufer eine "Vor-Vorwahl" vor der Nummer der Person, die er eigentlich erreichen will. Die Abrechnung der Call-by-Call-Verbindung erfolgt über die monatliche Telefonrechnung der Telekom, eine Anmeldung beim Call-by-Call-Anbieter ist dazu nicht notwendig. Achtung: Bei einigen Anbietern unterscheiden sich die Minutenpreise je nach Uhrzeit oder nach Anrufziel Festnetz oder Mobilfunk erheblich. Den preisgünstigsten Anbieter für ihr Anrufziel je nach Uhrzeit und Land finden Sie mit unserem Call-by-Call-Tarifrechner.
Alternativen: Callthrough, Callback und VoIP
Wenn Call-by-Call nicht möglich ist, bietet sich unter anderem Callthrough als Alternative an. Dieses ist sowohl vom Festnetz-Anschluss als auch vom Handy aus nutzbar. Dazu wählt sich der Anrufer mit einer speziellen Rufnummer beim Callthrough-Anbieter ein und kann dann die eigentliche Zielrufnummer eingeben. Callback funktioniert im Prinzip ähnlich wie Callthrough - nur dass der Nutzer hier nach seinem Anruf beim Callback-Anbieter auflegt und wenige Sekunden später automatisch zurückgerufen wird. Dann kann er ebenfalls die eigentliche Zielrufnummer eingeben.
Sowohl Callthrough- als auch Callback-Anbieter rechnen in der Regel im Prepaid-Verfahren ab. Für einen Anruf ist daher Guthaben beim jeweilige Anbieter notwendig, das der Nutzer entweder über den Kauf eines Vouchers (Calling Card) oder durch eine Überweisung auf das Kunden-Konto aufladen kann. Den passenden Anbieter für Ihr Anrufziel finden Sie mit unserem Calling-Card-Rechner.
Eine weitere Möglichkeit, um preisgünstige Gespräche vom Festnetz-Telefon ins Ausland zu führen, ist VoIP. Mehr Komfort für den Nutzer bei der VoIP-Telefonie bieten dabei zum Beispiel ein VoIP-fähiges Festnetz-Telefon oder ein DSL-Modemrouter, der auch eine TK-Anlage mit VoIP-Funktion enthält, wie es etwa bei vielen FRITZ!Box-Modellen der Fall ist. Dann kann der Nutzer zum Beispiel für Anrufe ins Ausland automatisch einen zuvor eingetragenen VoIP-Anbieter nutzen. Für die Nutzung der VoIP-Tarife muss sich der Nutzer online beim jeweiligen Anbieter anmelden - üblicherweise ist das kostenlos. Passende Tarife für VoIP-Telefonie je nach Anrufziel finden Sie mit unserem VoIP-Tarifrechner.
Beliebt: VoIP über Software mit dem PC, Tablet oder Handy
Wer nur gelegentlich Gespräche ins Ausland führt oder aber die Zusatzfunktion Videotelefonie schätzt, für den bietet sich eine Vielzahl von VoIP- und Videochat-Programmen für Tablet oder PC an. Skype und Apples Facetime gehören in diesem Bereich sicher zu den bekanntesten Anwendungen, aber auch viele andere Programme, die früher nur für Instant Messaging nutzbar waren, bringen heute eine Videochat-Funktion mit. Ist eine Internet-Verbindung gegeben, entstehen hier für die Beteiligten keine weiteren Kosten, allerdings benötigen sie ein Tablet oder einen PC mit der passenden Software sowie Mikrofon und Lautsprecher und müssen als Benutzer angemeldet sein. Es ist aber auch möglich, etwa von Skype aus auf einem per Festnetz- oder Mobilfunkrufnummer erreichbaren Telefon anzurufen. Dazu ist allerdings eine spezielle Anmeldung notwendig und es entstehen dem Anrufer Kosten pro Gesprächsminute, die höher sind als der Tarif des preisgünstigsten Call-by-Call- oder Callthrough-Anbieters.
Wer eine passende App auf dem Smartphone installiert hat, kann auch VoIP auf dem Handy nutzen. Dabei fällt allerdings eine gewisses Datenvolumen an. Allerdings untersagen auch einige Mobilfunk-Anbieter die Nutzung von VoIP-Diensten mit bestimmten Daten-Tarifen. Ein Blick in die Vertragsbedingungen schafft hier Klarheit für den Kunden.
Dauerhaft: Auslandsoption oder besonderer Auslands-Tarif
Wer wirklich regelmäßig ins Ausland telefoniert, für den kann sich auch die Buchung einer besonderen Auslandsoption oder gleich eines besonderen Tarifs lohnen. So haben einige Anbieter von Festnetz-Anschlüssen Optionen für Auslandstelefonate im Angebot. Bei Buchung dieser Optionen sind Anrufe zu bestimmten Zielen entweder inklusive oder zu einem vergünstigten Minutenpreis zu haben. Da die Optionen in der Regel eine Mindestvertragslaufzeit mitbringen, lohnt sich eine solche Lösung nur für Nutzer, die regelmäßig längere Auslandstelefonate führen.
Wenn der Nutzer den passenden Tarif oder die passende International-Option wählt, kann es sogar deutlich preisgünstiger sein, Auslandstelefonate vom Handy aus anstatt übers Festnetz zu führen. So gibt es eine Reihe von Mobilfunk-Marken, die sich auf Kunden mit viele Auslandsgesprächen spezialisiert haben, wie etwa Blauworld, Ortel Mobile, Lebara Mobile, Turkcell und Ay Yildiz.
Meldungen zu Auslandstelefonate 
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Türkei-Telefonate - 17.05.13
Ratgeber: Vodafone InternationalFlat ohne Türkei - was tun?
Vodafone-Kunden wurden darüber informiert, dass in der InternationalFlat 2 Anrufe in die Türkei nicht mehr inkludiert sind. teltarif.de erläutert, bis wann die Option kündbar ist und ob daraus eine außerordentliche Vertragskündigung ableitbar ist. mehr...
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