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Apps: Software für Handy und Tablet

Wie Apps entstanden und wie sie sich auf mobilen Geräten verbreiteten

Apps: Software für Handy und Tablet Als Apps oder Applikation werden Anwendungen für mobile Geräte wie Smartphones und Tablets bezeichnet. Frühe Versionen von Apps fanden sich bereits auf ersten Handys in Form von Spielen oder Hilfs­programmen wie Kalender und Taschen­rechner und waren auf den Geräten fest installiert. Mit dem Aufkommen von Handys mit Java wurden zunehmend platt­form­unab­hängige Anwendungen entwickelt, die Nutzer beispielsweise aus dem Internet auf ihr Mobil­telefon laden konnten.

An Popularität gewannen die Apps mit dem Marktstart des ersten iPhone von Apple und den kurz darauf verfügbaren Android-Smartphones. Die Betriebs­systeme der Geräte waren erstmals so konzipiert, dass sie sich individuell um diverse Programme und Spiele erweitern ließen. Unterstützt wurde die Verbreitung der Apps durch groß angelegte Marketing-Kampagnen und dem Aufkommen von ent­sprechenden App-Shops wie dem Android Market (heute Google Play Store), dem Apple App Store, Nokias Ovi Store etc.

Bei den in den App-Shops angebotenen Programmen handelt es sich um sogenannte native Apps. Der Unterschied zu den direkt über den Browser aufrufbaren mobilen Web-Apps liegt in der Verfüg­barkeit über einen in das Betriebs­system integrierten Online­shop und der erforder­lichen Installation der Anwendungen auf dem Handy. Native Apps sind direkt auf das jeweilige Betriebs­system angepasst und bieten eine Vielzahl von Anwendungen. Neben System­programmen gibt es einfache bis komplexe Spiele, Vernetzungs- und Kommunikations­software und Daten­banken. Die Apps können gratis oder kosten­pflichtig sein.

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Die Shop-Betreiber, also Google, Apple, Amazon, Windows, Nokia etc., bieten die Apps auf einer zentralen Plattform an. Bevor Programme aufgenommen werden, werden diese in der Regel technisch und inhaltlich geprüft. Aus dem Erlös kosten­pflichtiger Apps werden sowohl der Unterhalt der Vertriebs­portale als auch die Entwickler der Programme bezahlt. Apple, Google und Microsoft behalten 30 Prozent des Kaufpreises einer App als Provision ein.

Gerade bei Gratis-Apps stellt sich oft die Frage der Sicherheit. In einigen Fällen kann es vorkommen, dass der Nutzer mit dem Download und der Installation der App Schad­programme auf das Handy lädt - besonders dann, wenn die App von außerhalb des Shops aus einer unsicheren Quelle heruntergeladen wird. Wurde dem Programm darüber hinaus noch ein umfangreicher Zugriff auf das System gewährt, kann das Gerät von Dritten manipuliert und ausgespäht werden. Aus diesem Grund sollten vor der Installation einer App deren Zugriffsrechte kontrolliert werden.

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