High-End

Vier Kerne für ein Halleluja: Quad-Core-Tablets im Überblick

Die aktuellen Modelle von Acer, Samsung, Sony & Co.
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Quad-Core-Tablets im Überblick

Quad-Core-Tablets im ÜberblickQuad-Core-Tablets im Überblick Tablets im Allgemeinen haben in den vergangenen Monaten eine kleine, aber feine Wandlung vollzogen. Aus den Lifestyle-Geräten für die Early Adopters - also diejenigen Nutzer, die bei jedem Trend als erste auf den Zug aufspringen - sind portable Computer für den Alltag geworden, die von den verschiedensten Menschen gekauft und benutzt werden. Dabei haben sich natürlich unterschiedliche Preis- und Leistungs-Klassen entwickelt. Wir wollen uns in diesem Überblick - der natürlich nicht den Anspruch erheben kann, absolut lückenlos zu sein - der "Ersten Liga" der Tablets widmen, also den High-End-Modellen. Hier führt an einem starken Prozessor kein Weg vorbei, deshalb setzen die Hardware-Hersteller vermehrt auf Quad-Core-Prozessoren als Herzstück.

Der Prozessor allein macht natürlich noch lange kein gutes Tablet, denn Verarbeitungs­qualität und Material, Display, Schnittstellen und andere Dinge sind hierfür gleichsam bedeutend. Und doch liefert die CPU als Herzstück die Leistung, die maßgeblich dafür verantwortlich ist, wie schnell und flüssig sich das Tablet bedienen lässt, ob Anwendungen zügig starten oder HD-Inhalte problemlos wiedergegeben werden. Die ARM-basierten Prozessoren, die in den hier vorgestellten Tablets zum Einsatz kommen, stammen zum Großteil von Nvidia, aber auch andere große Chip-Herstellern wie Qualcomm oder Texas Instruments haben Quad-Core-Prozessoren im Programm und sind in Sachen Leistung ähnlich dimensioniert. Manche Konzerne bauen ihre Chips sogar gleich selbst, aber dazu später mehr.

Der bei den Herstellern populäre Nvidia Tegra 3 bedient sich dabei im Übrigen eines Tricks, um trotz hoher Leistung den Stromverbrauch gering zu halten: Der Chip verfügt neben den vier "echten" Rechenkernen über einen sogenannten Companion-Core (zu deutsch etwa Begleit-Kern), der wenig Leistung und geringen Stromverbrauch mitbringt, aber für einige Alltags­aufgaben und den Standby-Betrieb ausreicht. Die stärkeren Kerne werden bei Nichtnutzung weit herunter­getaktet und belasten so den Akku in dieser Zeit nicht.

Der Frühstarter: Asus Transformer Prime

Beginnen wollen wir unsere Übersicht, die natürlich keinen Anspruch auf Vollständigkeit erheben kann, mit dem ersten Quad-Core-Tablet, das in Deutschland auf dem Markt war: dem Asus Transformer Pad Prime. Das Tablet der Netbook-Pioniere aus Taiwan kommt, wie bereits sein Dual-Core-Vorfahre, mit einer mobilen Docking-Station daher, die mit Tastatur, Akku und weiteren Schnittstellen ausgestattet ist, um die Einsatzmöglichkeiten zu erhöhen. Das in einem sehr schönen Metall-Gehäuse steckende Transformer Pad Prime hat ein 10,1 Zoll großes Display, wird von dem bereits angesprochenen Nvidia Tegra 3 angetrieben und konnte auch im Test einige Punkte sammeln. Beim Betriebssystem handelt es sich um Android 4.0 Ice Cream Sandwich. Das Asus Transformer Pad Prime TF201 kostet ohne Tastatur-Dock knapp 500 Euro, mit dem praktischen Zubehör-Teil werden über 600 Euro fällig.

Auf der nächsten Seite findet sich ein von Asus produziertes Tablet, das jedoch unter einem anderen Namen verkauft wird - weiter geht's zum nächsten Bild.

Asus Transformer Prime
1/11 – Bild: Asus
  • Asus Transformer Prime
  • Kompaktklasse: Google Nexus 7
  • Asus Vivo Tab RT mit Windows 8
  • Der Newcomer: Sony Xperia Tablet S
  • Samsung Galaxy Note 10.1