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Editorial: Steve Ballmers wichtigste Präsentation

Tablet-Fähigkeiten von Windows 8 entscheiden über die Zukunft von Microsoft
AAA

Tablet PCs gibt es schon lange, insbesondere in Form der von Intel und Microsoft bereits seit 2006 promoteten "ultra mobile PCs". Und Jahre vor den ersten UMPCs gab es schon Convertible Laptops, in denen man das Display drehen und auf die Tastatur legen konnte, um sie dann mit einem Stift oder (später auch) per Touchscreen zu bedienen.

Doch schaffte es keiner dieser Tablets auf "Wintel"-Basis, eine große Zahl an Endverbrauchern zu begeistern. Und so blieb der Tablet-Markt eine Nische, bis, ja, bis wieder einmal Apple es allen anderen vormachte und mit dem Steve Ballmer mit einem TabletSteve Ballmer mit einem Tablet:
Zeigen reicht nicht
iPad ein flüssig bedienbares und auf das "Couch-Surfen" optimiertes Tablet vorstellte.

Während es beim iPhone noch Jahre dauerte, bis die Konkurrenz halbwegs vergleichbare Geräte herausbrachte, ist dem iPad schon ein halbes Jahr nach dem Verkaufsstart ernstzunehmende Konkurrenz erwachsen, sowohl im Hochpreissegment (Samsung Galaxy Tab), als auch im unteren Preisbereich (insbesondere die ganze Tablet-Serie von Archos).

Schon die drei genannten Hersteller reichen, um beim Online-Händler Amazon Tablets mit Microsoft-basiertem Betriebssystem von der Top 20 der Verkaufsliste (nach Stückzahlen) zu verdrängen (auch wenn Amazon bei etlichen Geräten fälschlicherweise "Plattform: Windows" angibt). Sogar der Tablet- und Betriebssystem-Neuling WeTab schafft es mit seinem Gerät trotz zahlreicher Kinderkrankheiten noch vor das beste Wintel-Tablet.

Als ob das vorgenannte Ergebnis angesichts der sonst üblichen Dominanz von Microsoft - Marktanteile von 90 Prozent und mehr auf Desktop-PCs und Laptops - noch nicht katastrophal genug sind, haben zahlreiche weitere starke Hersteller Tablet-Neuerscheinungen für das Frühjahr angekündigt. Insbesondere RIM (Blackberry), Motorola und LG stehen mit Windows-freien Geräten in den Startlöchern.

Lesen Sie auf der nächsten Seite, warum ich Tablets für die Computing-Plattform der Zukunft halte.

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