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| Festnetz | Internet | Mobilfunk | Handy & Co. | Meldung | Meinung | Service | 15.02.2012 |
Ratgeber: Der Anrufbeantworter im Festnetz24.05.2009
16:51 Nicht nur die Deutsche Telekom bietet einen Anrufbeantworter im Netz an.Inhaltsverzeichnis:1. Die Rolle des Anrufbeantworters im Festnetz2. Die Lösungen von Arcor und anderen
Aus dem Mobilfunk ist die Mailbox heutzutage nicht mehr wegzudenken.
Alle Mobilfunkbetreiber stellen ihren Kunden diese digitalen Anrufbeantworter im Mobilfunknetz zur
Verfügung. Ihren Ursprung haben diese jedoch im Festnetz. Die Anrufbeantworter sind dort ebenfalls weit
verbreitet, sei es als externes Gerät oder integriert im Fax oder Telefon. Bis heute verfügen
die TAE-Dosen analoger Telefonanschlüsse über einen Steckplatz für Anrufbeantworter.
Die Deutsche Telekom hat vor einiger Zeit mit der T-NetBox, die heute SprachBox heißt, einen
netzseitigen Anrufbeantworter im Festnetz vorgestellt. Dieser arbeitet nach dem gleichen Verfahren
wie die Brüder der Mobilfunkanbieter. Der Kunde wird heute mit der Frage konfrontiert, ob es Sinn
macht, noch einen klassischen Anrufbeantworter zu nutzen.
Die Einführung der T-NetBox sorgte zunächst für Verwirrung. Die Telekom ist dazu übergegangen,
dieses Feature für alle Neuanschlüsse anzubieten und auch zu aktivieren. Dem Kunden wird dies
jedoch nicht immer mitgeteilt. Anrufer sprachen dann eine Nachricht auf einen Anrufbeantworter
und wunderten sich, dass sie keine Antwort auf ihre Nachricht erhielten. Umgekehrt fragten sich
Kunden, warum Ihr Telefon immer wieder klingelte und sich eine Computerstimme meldete.
nächste Seite: Die Lösungen von Arcor und anderen
Aufgrund diverser Nachfragen veröffentlichte teltarif 2007 eine Erklärung zu den scheinbar unerklärlichen Anrufen und eine Anleitung zur Deaktivierung der T-NetBox. Was kann er, was ich nicht kannDie Grundfunktionen sind sowohl bei stationären Anrufbeantwortern als auch den netzseitigen Lösungen gleich. Nach einer vorher festgelegten Zeit nimmt der Anrufbeantworter das Gespräch entgegen, spielt dem Anrufer eine Ansage vor und dieser hat danach die Möglichkeit, eine Nachricht zu hinterlassen. Diese Nachricht kann dann entweder vom heimischen Telefonanschluss aus oder über eine Fernabfrage abgehört werden. Ein netzseitiger Anrufbeantworter bietet den Kunden jedoch Vorteile. Nutzt der Kunde einen analogen Anschluss mit nur einer Leitung, kann der Anrufbeantworter auch dann Gespräche entgegennehmen, wenn die Leitung durch ein Gespräch besetzt ist. Da die Bedienung oft nur ein tonwahlfähiges Telefon voraussetzt, was mit Ausnahme alter Wählscheibentelefone im Regelfall immer gegeben ist, muss der Kunde keine Neuanschaffung tätigen. Ein einfaches Telefon reicht vollkommen aus. Einige Anbieter haben zusätzlich eine Fax-Funktion integriert. Die Kunden können Faxe mit ihrem virtuellen Anrufbeantworter empfangen und diese dann an einen anderen Anschluss weiterleiten. Die Bedienung kann jedoch einen Nachteil darstellen. Hat ein Anrufer eine Nachricht hinterlassen, können dies einfache Telefone dem Kunden nicht direkt anzeigen. Ihnen fehlt der sogenannte "Message-Waiting-Indikator". Das ist eine Lampe, die signalisiert, dass ein Anruf auf dem netzseitigen Anrufbeantworter vorliegt. Stattdessen versuchen dann wiederum die Anrufbeantworter den Kunden zu erreichen und lassen regelmäßig das Telefon klingeln. Nimmt der Kunde das Gespräch an, spielt der Anrufbeantworter die Nachrichten ab. Die Einstellungen und die Abfrage der aktuellen Konfiguration werden meist durch Tastenkombinationen, Sprachmenüs oder ein Internetportal erledigt. Dies stellt vor allem für ältere Menschen eine Hürde dar, die mit einer Bedienung über Wahltasten oder gar ein Internetportal möglicherweise überfordert sind. Hier kann der herkömmliche Anrufbeantworter punkten. Je nach Modell als externes Gerät oder im Telefon integriert verfügt er über eine einfachere Bedienung. Statt einer besonderen Kurzwahl oder einer anderen Kombination, lassen sich Grundfunktionen wie das Abhören der gespeicherten Nachrichten direkt aufrufen. Auch erfolgt die Benachrichtigung über eingegangene Nachrichten über eine eindeutige Anzeige. Geisteranrufe wie bei einem netzseitigen Anrufbeantworter bleiben aus. Ein letzter Vorteil liegt darin, dass oftmals eine sogenannte Raumüberwachung möglich ist. In diesem Fall kann der Kunde per Fernabfrage das Mikrofon des Anrufbeantworters einschalten und dann hören, ob in seiner Wohnung alles ruhig ist. Auf der nächsten Seite lesen Sie, welche Anbieter neben der Telekom einen Anrufbeantworter im Netz anbieten.
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