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Apple iPhone künftig auch bei T-Mobile USA erhältlich

Außerdem Investitionen in den Mobilfunk-Netzausbau
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Apple iPhone künftig auch bei T-Mobile USAApple iPhone künftig auch bei T-Mobile USA Wie berichtet hat die Deutsche Telekom umfangreiche Investitionen auf dem deutschen Markt angekündigt. Das Unternehmen plant aber auch, in den USA zu expandieren und an Boden gegenüber den Mitbewerbern gut zu machen, nachdem die geplante Fusion von T-Mobile USA mit AT&T geplatzt ist.

So hat der Bonner Telekommunikationskonzern nach eigenen Angaben eine Vereinbarung mit Apple geschlossen, die es der Amerika-Tochter T-Mobile USA im kommenden Jahr ermöglicht, Produkte des Herstellers aus dem kalifornischen Cupertino zu vermarkten. Insbesondere seit der Markteinführung des Apple iPhone vor mehr als fünf Jahren bei AT&T sieht der amerikanische T-Mobile-Ableger Wettbewerbsnachteile für sich.

Inzwischen ist das iPhone in den USA auch bei Verizon Wireless zu bekommen. T-Mobile wird nun folgen, wobei die Telekom noch keinen genauen Termin für den Vermarktungsstart genannt hat. Neben dem iPhone könnte T-Mobile USA auch das iPad mit Retina-Display und das iPad mini - jeweils in der Version mit Mobilfunk-Schnittstelle - verkaufen.

T-Mobile USA investiert massiv ins LTE-Netz

Wie die Telekom weiter bekanntgab, sind in den USA Investitionen von rund 4,7 Milliarden Dollar (umgerechnet etwa 3,6 Milliarden Euro) im kommenden Jahr sowie jeweils rund 3 Milliarden Dollar (2,3 Milliarden Euro) in den beiden Folgejahren geplant. Im Zeitraum von 2010 bis 2012 waren es durchschnittlich jeweils nur rund 2,7 Milliarden Dollar (2,1 Milliarden Euro).

Der Ausbau des LTE-Netzes in Nordamerika steht im Zentrum. Allein darauf entfallen nach Unternehmensangaben Investitionen von rund 4 Milliarden Dollar (3,1 Milliarden Euro). Mit den Mobilfunk-Lizenzen, die T-Mobile USA von AT&T als Folge der aufgelösten Verkaufsvereinbarung erhalten habe und dem Spektrum aus der Transaktion mit Verizon sowie der verbesserten Finanz-Struktur durch die langfristige Funkturm-Vereinbarung mit Crown Castle sieht der Netzbetreiber eine gute Basis, um vom Wachstum insbesondere des mobilen Internets in den USA zu profitieren.

Hinzu kommt die Vereinbarung über den Zusammenschluss des Unternehmens mit MetroPCS, der die Position von T-Mobile USA im stark wachsenden Prepaid-Segment stärken soll. Aktuell läuft hierfür das Genehmigungsverfahren bei mehreren US-Behörden. Den Abschluss der Transaktion erwartet die Deutsche Telekom weiterhin für das erste Halbjahr 2013.

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