Die britische Mobilfunksparte der
Deutschen Telekom
T-Mobile UK kommt
nicht zur Ruhe. Nach
Gerüchten um eine Übernahme durch
Vodafone oder
France Télécom gehen die Spekulation nun in Richtung eines
Aktientausches. Wie die Financial Times Deutschland (
FTD) in ihrer heutigen Ausgabe berichtet, versucht die Telekom
sich zugunsten der weiteren Erschließung der ost- oder südeuropäischen Märkte
aus Großbritannien zurück zu ziehen. Im Fokus steht etwa die Türkei und der
dortige Ableger von Konkurrent Vodafone. Die Wachstumsraten im Mobilfunkbereich
seien dort höher, so die FTD. Darüber hinaus würde die Türkei gut in die
Ausrichtung des Bonner Konzerns passen, letztes Jahr wurde bereits der Anbieter
OTE im Nachbarland Griechenland von der Telekom
übernommen.
Ob Vodafone da mitspielt, ist jedoch eine andere Frage. In der Türkei ist
Vodafone der zweitgrößte Mobilfunkanbieter, ob sich der Konzern auf den Tausch
einlassen wird, ist unsicher. Telekom-Chef René Obermann will in jeden Fall den
schmerzhaften Rückzug aus Großbritannien mit dem gleichzeitigen Einstieg in
einen anderen Markt abfedern. Neben der Türkei habe die Telekom aber auch noch andere
Pläne in Mittel- und Osteuropa, so die FTD.