Die Mobilfunkriesen
Vodafone und
O2 haben für die
britische
Telekom-Tochter
T-Mobile einem Zeitungsbericht zufolge
Gebote über jeweils 3,5 Milliarden Pfund (rund 4 Milliarden Euro) vorgelegt. Eine
Entscheidung könnte innerhalb der kommenden Wochen fallen, berichtete
die Sonntagszeitung
Sunday Times. T-Mobile, Tochter der
Deutschen
Telekom, ist derzeit mit einem Marktanteil von 15 Prozent der
viertgrößte Mobilfunkanbieter in Großbritannien. Ein Verkauf von T-Mobile an einen der
beiden Interessenten würde diesen zum Marktführer auf der Insel
machen. An T-Mobile soll auch France Télécom interessiert sein.
Über die Zukunft von T-Mobile UK wird seit einigen Monaten
spekuliert. Telekom-Chef René Obermann hatte sich im August zu den
Gerüchten nicht konkret geäußert. Er verwies darauf, dass der Chef
der Sparte, Richard Moat, seine Strategie in den kommenden Wochen
konkretisieren will. Die Telekom kämpft im schwierigen britischen
Mobilfunkmarkt mit sinkenden Umsätzen und verlor zuletzt viele Kunden
an die Konkurrenz.