Was in Deutschland noch Zukunftsmusik ist, wird in Österreich zumindest im
Testbetrieb bereits Realität: Hochgeschwindigkeits-Funknetze mit
LTE-Technologie.
T-Mobile Austria betreibt in der Alpenrepublik zusammen mit
dem Hersteller
Huawei das
größte LTE-Testnetz Europas. Seit Anfang Juli sind in Innsbruck 60 Basisstationen in
Betrieb und ermöglichen deutlich höhere Übertragungsgeschwindigkeiten als etwa
UMTS mit
HSPA.
Neue Geräte kommen zum Einsatz, die für eine Vielzahl von Anwendungen, wie etwa
die schnelle Übertragung von Dateien und Video-on-Demand, im Down- und Uplink
eine Datengeschwindigkeit von 50 MBit/s erreichen können.
Von diesem weltweit ersten Test für mobile Multiuser-Breitbanddienste in einem
Next Generation Mobile Network (
NGMN) erhofft man sich wichtige Erkenntnisse aus
Kundenerfahrungen zu gewinnen. Das Testnetz wurde auf Basis des vorhandenen
3G-Netzes unter realen Bedingungen realisiert, so T-Mobile Austria. Jim Burke,
Technik-Chef des Konzerns, gibt an, im Rahmen des Projekts sei eine völlig neue
Generation mobiler Netze implementiert worden. Die Spanne reiche von so
genannten Remote Radio Heads bis hin zur
Breitband-Glasfaseranbindung an alle
Standorte bei niedrigem Stromverbrauch.
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