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Von UMTS bis LTE: Surfsticks als DSL-Ersatz für Breitband-Internet

27.08.2012
14:14

Von Mobilität und Unabhängigkeit über Datenraten und Ping-Zeiten

Inhaltsverzeichnis:

1. Surfsticks als DSL-Ersatz versprechen Mobilität
2. Nachteil: Teils stark schwankende Datenraten und lange Ping-Zeiten
3. Von flexiblen Tages-Flatrates und schnellem LTE
Das Internet gehört in immer mehr Haushalten ebenso zur Ausstattung wie ein Telefonanschluss. Der Zugang kann dabei durch unterschiedliche Techniken realisiert werden: Neben dem Spitzenreiter DSL werden beispielsweise auch Kabel- Glasfaser- oder Satelliten-Anschlüsse angeboten. Doch nicht immer fällt die Wahl für einen Breitband-Internet-Anschluss auf eine dieser Techniken. Immer häufiger rückt auch Internet via Mobilfunk als Breitband-Alternative in den Fokus.

Die vier deutschen Netzbetreiber haben bereits zahlreiche Regionen mit GPRS und EDGE versorgt. Aber auch UMTS und deren Beschleuniger HSPA und HSPA+ werden in immer mehr Gebieten angeboten. Mit LTE steht gar ein noch schnellerer Standard mit theoretisch bis zu 100 MBit/s zur Verfügung, dessen Ausbau sich gerade in vollen Zügen befindet. LTE ist vor allem in den Regionen eine Option, in denen DSL nicht zur Verfügung steht, da der Ausbau im Zuge der Digitalen Dividende zunächst vor allem in Breitband-untervesorgten Gebieten stattgefunden hat.

Von UMTS bis LTE: Surfsticks als DSL-Ersatz für Breitband-Internet
Der Surfstick als DSL-Ersatz
Von der theoretischen Geschwindigkeit her sind sich DSL und UMTS recht ähnlich. In gut ausgebauten Gebieten können via HSDPA je nach Netzbetreiber Datenraten von bis zu 14,4 MBit/s erreicht werden, HSPA+ bietet theoretisch gar bis zu 42 MBit/s. Regulär surfen Nutzer in der Regel jedoch mit bis zu 3,6 bzw. 7,2 MBit/s. Diese Geschwindigkeiten stehen vor allem in den Ballungsgebieten zur Verfügung, aber auch immer mehr ländliche Regionen werden ausgebaut.

Vorteile: Mobile Hardware und flexible Laufzeiten

Der große Vorteil des mobilen Internets im Vergleich zu DSL ist die Möglichkeit, den Anschluss überall hin mitzunehmen - vorausgesetzt die Netzabdeckung ist am Zielort gegeben. Um online zu gehen benötigen Nutzer ein mobiles Modem, das unabhängig vom Standort eingesetzt werden kann. Die passende Hardware gibt es in Form eines USB-Surfsticks inklusive SIM-Karte bzw. einer PCMCIA-Karte. Manche Geräte bringen auch bereits ein eingebautes UMTS-Modul mit.

Von UMTS bis LTE: Surfsticks als DSL-Ersatz für Breitband-Internet
Anstecken und lossurfen: Surfsticks versprechen Mobilität
Bei der Wahl des UMTS-Modems sollten zwingend die maximal möglichen Datengeschwindigkeiten beachtet werden - unterstützt der Surfstick lediglich Geschwindigkeiten bis zu 3,6 MBit/s, kann der Nutzer nicht schneller surfen, auch wenn das von ihm genutzte Netz höhere Geschwindigkeiten ermöglichen würde. Erhältlich sind die Sticks, die über den USB-Anschluss mit dem Rechner verbunden werden, sowohl SIM- und Netlock-frei im Handel als auch zum Vertragsabschluss über die Provider. Bei den Preisen für die UMTS-Hardware gibt es mittlerweile nur noch wenig Unterschiede.

Ein weiterer Pluspunkt liegt in der flexiblen Laufzeit der mobilen Internet-Tarife. Während ein DSL-Vertrag meist über einen längeren Zeitraum von in der Regel ein bis zwei Jahren abgeschlossen wird, lassen sich Prepaid-UMTS-Tarife auf Wunsch monatlich oder tageweise buchen und wieder abbestellen. Diese Möglichkeit macht den mobilen Anschluss vor allem für unabhängige Gelegenheitsnutzer attraktiv.

Neben den Vorteilen sind allerdings auch die Nachteile von Surfsticks als DSL-Ersatz zu beachten. Wie sich diese beispielsweise bei Online-Spielen und bei eBay bemerkbar machen, lesen Sie auf der zweiten Seite dieses Artikels.

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Meinungen und Erfahrungen der Community:

Betreff Autor Datum
Internet via Mobilfunk als ... tommy0910 28.08.12 09:22
Auch gut: Mobile Hotspots chrisild 27.08.12 18:56
  

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Quelle: teltarif.de: AGOF internet facts 2013-02 Erwachsene ab 14 Jahre