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| Festnetz | Internet | Mobilfunk | Handy & Co. | Meldung | Meinung | Service | 29.05.2012 |
Günstig und sicher surfen mit Internet by Call12.03.2009
00:00 Sinnvoll für Gelegenheitssurfer oder in nicht mit Breitband versorgten GebietenInhaltsverzeichnis:1. Internet by Call: Surfen auch ohne Breitband-Zugang2. Kostenfallen: Tarifänderungen, Zeitfenster und mehr, so schützen Sie sich 3. Sicher Surfen mit Preisgarantie, Tarifrechner und Discountsurfer
Internet by Call ermöglicht Kunden der Deutschen Telekom das flexible Surfen über einen alternativen Anbieter
mit eigenen Konditionen. Genutzt wird der Dienst über den klassischen Analog-Anschluss beziehungsweise via ISDN.
Im ersteren Fall sind je nach verwendeter Hardware Übertragungsraten von bis zu 56 kBit/s
möglich, bei ISDN bis zu 64 kBit/s. Wer bei ISDN zwei Kanäle bündelt,
erreicht bis zu 128 kBit/s, zahlt aber auch doppelt.
Abgerechnet wird in aller Regel zeitbasiert, das heißt von der Einwahl bis zum Ausloggen, und das je nach Angebot zu höchst unterschiedlichen
Minutenpreisen zwischen dem Bruchteil eines Cents bis hin zu mehreren Cent.
Die Einwahl erfolgt einfach über eine bestimmte Telefonnummer, je nach Unternehmen muss
ein vorgegebener Benutzername und ein Kennwort in den so
genannten DFÜ-Einstellungen hinterlegt werden.
nächste Seite: Kostenfallen: Tarifänderungen, Zeitfenster und mehr, so schützen Sie sich
Internet by Call für Gelegenheitssurfer und bei fehlender Breitband-AnbindungWer Internet by Call dank günstiger Breitband-Zugänge mit 2, 6, 16 oder noch mehr MBit/s und passenden Flatrates für antiquiert hält, hat in der Tendenz recht, trotzdem haben diese Angebote ihre Daseinsberechtigung: Vor allem in nicht mit DSL oder einer sinnvollen Breitband-Alternative versorgten Gebieten (die Universal-Alternative Internet via Satellit ist trotz sinkender Preise immer noch vergleichsweise teuer) sind Nutzer auf diese Möglichkeit angewiesen. Zum anderen lohnt sich Internet by Call auch für eine nur sporadische Internet-Nutzung, wobei hier auf jeden Fall gerechnet werden sollte. Ein Beispiel: Breitband-Pakete mit Surf-Flatrate gibt es schon für 25 bis 30 Euro, der "kleinste" Telekom-Anschluss kostet 17,95 Euro. Wer also auf Breitband verzichtet, spart hier im Schnitt beispielsweise rund 10 Euro pro Monat. Wird für Internet by Call zum Beispiel ein Preis von 0,5 Cent pro Minute verlangt, kann der Nutzer hierfür 2 000 Minuten (also mehr als 33 Stunden) pro Monat surfen, bei Nutzung eines Tarifes mit einem Minutenpreis von 0,01 Cent (und solche gibt es) sind es rechnerisch 100 000 Minuten. Von letzterer Zahl sollte sich der Nutzer indes nicht blenden lassen. Rund um die Uhr gültige Preise liegen im Bereich ab 0,2 Cent pro Minute (und das oft auch nicht bei über einen längeren Zeitraum konstanten Anbietern), die bedeutend günstigeren Entgelte gibt es nur zu bestimmten Zeiten und sind nicht ungefährlich, wie wir im folgenden zeigen werden. Wie Sie diese und andere Kostenfallen vermeiden und sicher zu günstigen Konditionen surfen, lesen Sie in diesem Artikel. Internet-by-Call-Tarife mit Anmeldung und ohne Anmeldung
Noch ein Nachtrag zu der Vertragsschließung bei Internet by Call ohne Anmeldung: In Einzelfällen wurde und wird versucht, über die AGBs die einmalige Einwahl als Buchung eines Tarifes mit monatlichem Grundentgelt zu deuten, hier lohnt sich also im Zweifel ein Blick in die anbietereigene Tarifübersicht und die Geschäftsbedingungen. Internet-by-Call: Flatrate-Tarife mit HakenIm Internet-by-Call-Segment dagegen selten zu finden sind Flatrate-Angebote. Ein Unternehmen mit derartiger Pauschale ist T-Online mit seiner eco Flat, die allerdings zwei ganz banale Haken hat: den Preis und die Mindestlaufzeit. Die Bonner berechnen ihren Nutzern ganze 79,99 Euro pro Monat, und das mindestens über ein halbes Jahr. Würde alternativ zum Beispiel ein Anbieter mit einem Minutenpreis von 1 Cent genutzt, könnte der Anwender in einem Monat über 133 Stunden surfen, also mehr als 5,5 Tage am Stück. Weiterer Knackpunkt: Will ein ISDN-Kunde zwei Kanäle bündeln, müssen zusätzlich 1,8 Cent pro Minute gezahlt werden.
Ein günstigerer Anbieter ist Arcor mit seiner Flatrate,
doch auch dieses Angebot hat seine Fußangeln:
Im ersten Monat fallen 19,95 Euro an, wird aber zu viel gesurft (und was "zu viel" ist, entscheidet
Arcor anhand nicht bekannter Kriterien), kann der Nutzer
entweder den Tarif im nächsten Monat nur gegen ein erhöhtes Entgelt von 29,95 Euro nutzen,
oder aber die Buchung wird dem Nutzer sogar verwehrt. Zweites Problem: Der Tarif gilt ab Buchungstag bis zum
Ende des jeweiligen Monats, allerdings immer zum vollen Preis. Wer spät bucht, zahlt also bezogen auf die
nutzbare Zeit rechnerisch mehr.
Zum Monatsende läuft das Angebot automatisch aus, gekündigt werden muss es nicht.
Klingt freundlich, ermöglicht es Arcor aber erst, die höheren Entgelte im Folgemonat zu kassieren oder
die weitere Nutzung komplett zu verwehren, da dann ein neuer Vertrag geschlossen wird.
Anzeige:
Meinungen und Erfahrungen der Community:
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