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Surface Book: Erstes Microsoft-Laptop mit Windows 10 ab Donnerstag erhältlich

Interessenten können nach langer Wartezeit das Surface Book auch in Deutschland kaufen. Die Einsteigervariante kostet 1649 Euro.
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Nun lässt sich das Surface Book auch ohne US-Import erwerbenNun lässt sich das Surface Book auch ohne US-Import erwerben Das Surface Book, Microsofts erster Laptop aus eigener Entwicklung, kommt an diesem Donnerstag auch in Deutschland in den Handel. Der Windows-Konzern hatte das neuartige Gerät erstmals auf einer Entwicklerkonferenz im vergangenen Oktober als "ultimativen Laptop" vorgestellt. Das Surface Book hat ein berührungs­empfindliches Display, das sich auch separat als Tablet nutzen lässt.

Schneller Windows-10-Laptop

Microsoft will damit ein Referenzmodell bieten, das die Leistungsfähigkeit des neuen Betriebssystems Windows 10 unter Beweis stellt. In Ausstattung und Design will Microsoft das Topmodell der Reihe auf Augenhöhe mit Apples Macbook Pro verstanden wissen. Die technischen Daten lassen jedenfalls die berechtigte Hoffnung auf ein ordentliches Arbeitstempo zu. Der Laptop verfügt über ein abnehmbares 13,5-Zoll-Display. Dieses löst mit 3000 mal 2000 Pixel auf. Das Surface Book kommt je nach Ausstattungsvariante mit dem Prozessor Intel Core i5 oder i7 daher. Weiterhin wird der Prozessor beim teuersten Modell von einem 16 GB großen Arbeitsspeicher unterstützt. Auch bei der Größe des SSD-Speichers können Nutzer zwischen 128, 256, 512 GB oder einer 1 TB wählen. Per WLAN können sich Nutzer ins Internet einklinken. Zudem ist auf dem Surface Book Windows 10 in der Pro-Editon vorinstalliert. Während das günstigste Modell (i5-CPU) 1649 Euro kostet, verlangt Microsoft für die Highend-Variante 2919 Euro mit Intel-i7-CPU und 16 GB RAM. Nutzer können übrigens im Rahmen einer Aktion bis zu 550 Euro beim Kauf des Surface Books sparen, wenn sie im Gegenzug ein berechtigtes Altgerät eintauschen.

Microsoft: Surface Book stellt neue Gerätekategorie dar

Der PC-Markt steht bereits seit geraumer stark unter Druck. Mit dem Surface Book wolle Microsoft jedoch "in eine ganz neue Gerätekategorie vorstoßen", sagte Microsoft-Manager Oliver Gürtler der dpa. Es lässt sich alternativ auch mit einem Stift bedienen. Die Klasse der sogenannten 2-in-1-Geräte, also Kombis aus Laptop und Tablet, sei derzeit die einzige, die deutliches Wachstum verzeichne.

Wie viele Surface-Book-Geräte seit Einführung in den USA bisher verkauft wurden, sagt Microsoft nicht. Der Umsatz mit allen Surface-Modellen zusammen habe jedoch im Quartal Oktober bis Dezember 2015 um 29 Prozent auf 1,35 Milliarden Dollar zugelegt, hieß es.

Bereits im vergangen Jahr hatten wir das Surface Book von Microsoft einem ersten Hands-On unterzogen.

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