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| Festnetz | Internet | Mobilfunk | Handy & Co. | Meldung | Meinung | Service | 29.05.2012 |
Studie: Fernsehen zum Berieseln, Internet für soziale Kontakte03.12.2009
17:28 TV weiter meistgenutztes Medium
Das Fernsehen ist trotz zunehmender Video- und Filmangebote im Internet nach wie vor das meistgenutzte Medium. 83 Prozent der über 14-Jährigen sehen mindestens vier Mal in der Woche fern. Das Radio schalten in dieser Häufigkeit 67 Prozent ein, zur Zeitung greifen 57 Prozent, 47 Prozent gehen ins Netz. Dies ist das Ergebnis einer heute veröffentlichten Studie, für die die ProSieben-Vermarktungsfirma SevenOne Media mit der Firma Mindline 1006 Menschen befragte.
Bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen Online-Medien vorneBei der jungen Zielgruppe hat das Internet das Fernsehen an der Spitze abgelöst: 82 Prozent der 14- bis 29-Jährigen sind wenigstens vier Mal in der Woche online unterwegs. 71 Prozent sehen vier Mal oder häufiger pro Woche fern. Printmedien haben in der jungen Zielgruppe nur eine kleine Gemeinde regelmäßiger Nutzer: Zur Zeitung greift etwa ein Viertel (26 Prozent) mindestens vier Mal pro Woche, zur Zeitschrift sogar nur 13 Prozent. Dabei schließen sich Fernsehkonsum und Internetnutzung nicht unbedingt aus: Insbesondere Jugendliche und junge Erwachsene nutzen das Internet, um Radio zu hören oder TV-Programme zu empfangen. Der Boom von sozialen Netzwerken wie Facebook ist ein Faktor, weswegen die Internetnutzung stark zunimmt. Hier werden unter jungen Nutzern die Aussagen "Ich kann am Leben anderer teilhaben" (34 Prozent) und "Ich komme mit anderen Menschen in Kontakt" (64 Prozent) am höchsten bewertet. Vor allem bei Männern erfüllt das Internet im Vergleich zu den anderen Mediengattungen soziale Funktionen stärker. Das Fernsehen bedient über alle Altersgruppen hinweg emotionale Aspekte der Mediennutzung am besten. Es entspannt die Befragten (62 Prozent), unterhält sie (49 Prozent) und geht ihnen richtig unter die Haut (40 Prozent). Neben dem Fernsehen punktet auch das Radio mit seiner Emotionalität. Unterschiede bestehen bei den Geschlechtern: So sind das Fernsehen, das Radio und auch Zeitschriften für Frauen wesentlich emotionalere Medien als für Männer. Die beurteilen das Internet in dieser Hinsicht (34 Prozent) stärker als die Frauen (30 Prozent).
dpa / Susanne Kirchhoff
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