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Stromsparender RAM - wenn auch noch nicht für Netbooks09.08.2009
09:00
Es gibt so einige Stellschrauben, an denen Hersteller drehen können, um ihren Netbooks und Notebooks ein wenig mehr Laufzeit zu verschaffen. Sie können den Akku vergrößern, sie können sparsame LED-hintergrundbeleuchtete Displays verbauen oder auf schmalbrüstige Spar-Prozessoren setzen. Doch an einer Stellschraube wurde bisher nicht gedreht: Dem Arbeitsspeicher. Dabei kann auch dieser dazu beitragen, dass das mobile Gerät länger mobil bleibt.
Der taiwanische Hardwarehersteller GEIL hat einen DDR-3 Arbeitsspeicher entwickelt, der mit einem extrem geringen Strombedarf auskommt. Das melden mehrere Blogs, zum Teil mit eigenen Testergebnissen. Damit kommt der stromsparende Arbeitsspeicher fast ein Jahr früher als von Experten erwartet worden ist.
Der Speicher braucht eine Spannung von nur 1,3 Volt und ist ein Zwischenschritt zu einem DDR-4 Speicherbaustein, der mit ähnlichem Stromverbrauch für 2012 geplant ist. Zum Betrieb eines solchen Speichermoduls ist jedoch ein Mainboard notwendig, dass die Spannung von 1,3 Volt sowohl technisch, als auch im Bios unterstützt. Als erste Plattform sollen hierfür die Mainboards der Firma Lynnfield dienen, welche aber in der gebrauchten Konfiguration noch nicht zu erstehen sind. Als erste Mainboards werden solche mit Intels P55-Chipsatz für Prozessoren der Lynnfield-Generation dienen, welche aber in der gebrauchten Konfiguration noch nicht zu erstehen sind. Mit Ihnen soll ein Betrieb sogar mit nur 1,2 Volt Spannung möglich sein. Dabei entwickelt der RAM kaum Wärme. Ein erster Testbetrieb unter Windows Vista mit dem Programm Sandra 2009 SP3, ergab etwa gleiche Leistungen wie beim aktuellen 1,5 Volt Speicher der Firma GEIL. Die Leistung lag um etwa fünf Prozent unter der des Vorgängermoduls. Jedoch bei einem um etwa ein Drittel niedrigeren Stromverbrauch. Dabei ist zu beachten, dass sowohl das Mainboard, als auch das zum Test verwendete Programm nicht auf den neuen RAM zugeschnitten sind und hier noch Leistungsreserven liegen können. Die Ergebnisse relativieren sich jedoch, so man betrachtet, dass die fünf Prozent weniger Leistung bei einem Drittel weniger Stromverbrauch im Arbeitsspeicher etwa ein Prozent weniger Leistung bei circa fünf Prozent weniger Stromverbrauch für das Gesamtsystem bedeuten. Für Netbooks sind diese Ergebnisse noch nicht relevant. Noch wird flächendeckend auf DDR2-Arbeitsspeicher gesetzt. Doch sobal Netbooks mit neuen Chipsatz-Generationen kommen, die auch DDR3-Speicher unterstützen, werden die Ergebnisse interessant. Patrick
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