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| Festnetz | Internet | Mobilfunk | Handy & Co. | Meldung | Meinung | Service | 15.02.2012 |
"Schwerer Webfehler": Springer-News werden kostenpflichtig15.12.2009
15:22 Lokaljournalismus bei abendblatt.de und morgenpost.de gegen Entgelt
Der Axel-Springer-Verlag macht seine Ankündigungen wahr und bietet auf ersten
Internet-Seiten journalistische Inhalte nur noch gegen Entgelt an.
Eine Woche nach der Präsentation ihrer "Bild"-
und "Welt"-Applikationen für das iPhone sind auch die
Online-Ausgaben von "Berliner Morgenpost" und "Hamburger Abendblatt"
ab sofort teilweise kostenpflichtig.
Lokale und regionale redaktionelle Inhalte sind künftig nur noch
gegen Bezahlung erhältlich, kostenfrei bleiben Nachrichten und
Informationen aus den Bereichen Sport, Kultur und Service.
Nutzer von morgenpost.de müssen für die Freischaltung 4,95 Euro pro Monat zahlen, das Angebot von abendblatt.de kostet 7,95 Euro. Abonnenten der Printausgaben erhalten automatisch Zugang zu den Regionalangeboten im Internet. Springer will "schweren Webfehler" korrigierenSpringer-Vorstandschef Mathias Döpfner ist Verfechter des Paid Content, mit dem er die "Kostenlos-Kultur" im Internet beenden will. Den meisten Erfolg für alle Medienhäuser versprechen derzeit technische Applikationen für mobile Handys, die je nach Portal noch kostenlos oder bereits kostenpflichtig sind. "Wir wagen den Anfang, weil unsere Nachrichten zu wertvoll sind, um sie weiter zu verschenken", schreibt der stellvertretende Abendblatt-Chefredakteur Matthias Iken im Blatt und Internet. Die kostenlose Kultur im Netz, die der Boom des weltweiten Internets ausgelöst hat, war nach seiner Ansicht ein "schwerer Webfehler". Schließlich stelle jede Redaktion etliche Arbeitskräfte, und: "Recherche kostet Geld, Reisen, Spesen, Zeit." Überdies seien Medien mehr als bloße Abspielstationen von vielfältigen Inhalten, "sie sind Mittler von Informationen zwischen Menschen." Und letztlich gehe es um das langfristige Überleben der Medien, es gehe um die vierte Gewalt. "Es geht um die Demokratie, wie wir sie kennen", schreibt Iken. Noch im April sagte Döpfner in einem Interview mit der Nachrichtenagentur dpa, er halte eine große Trendwende hin zu Bezahlmodellen für unwahrscheinlich. Wie Sie die eigentlich kostenpflichtigen Angebote doch weiter kostenlos lesen können, erfahren Sie in einer weiteren Meldung. Zum Thema kostenplichtige Inhalte im Internet haben wir zudem ein Editorial veröffentlicht.
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