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Spotify: Anbieter reagiert auf Datenschutz-Kritik

Der Musik-Streaming-Dienst Spotify bessert beim Datenschutz nach und schränkt die eigenen Informations-Befugnisse ein.
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Spotify verbessert seine DatenschutzbedingungenSpotify verbessert seine Datenschutzbedingungen Nach einem Nutzer-Aufschrei über neue Regeln, die sich wie ein Blanko-Brief zum Datenzugriff lasen, bessert der Musikdienst Spotify wie versprochen nach. In dem neuen Text ist klarer eingegrenzt, wofür welche Informationen verwendet werden sollen.

Spotify greift Mikrofon-Eingabe nur auf Nutzerwunsch ab

So heißt es jetzt zum Beispiel, Spotify brauche Ortsdaten, weil die Deals mit der Musikindustrie oft nur für einige Regionen gelten. Deshalb müsse das Unternehmen wissen, wo sich der Nutzer gerade aufhalte. Nach dem Zugang zum Mikrofon eines Smartphones werde Spotify erst fragen, wenn man eine Funktion zur Steuerung des Dienstes per Sprache entwickeln sollte.

In der vorherigen Version der Datenschutzbestimmungen erweckte das Fehlen solch präziser Einschränkungen den Eindruck, Spotify wolle sich pauschal den Zugriff auf möglichst viele Informationen sichern. Entsprechend stark war die Welle der Kritik. Gründer und Chef Daniel Ek entschuldigte sich und versprach mehr Klarheit.

Konkurrenz durch Apple- und Microsoft-Angebot

Spotify gilt als Marktführer unter den neuen Streaming-Diensten, die Musik direkt aus dem Netz abspielen. Der Service hat 75 Millionen Nutzer, von denen 20 Millionen zahlende Abo-Kunden sind. Zugleich wächst die Konkurrenz: Ende Juni stieg auch Apple in das Geschäft ein und kam in der noch laufenden Gratis-Probezeit auf elf Millionen Nutzer binnen eines Monats. Auch Microsoft hat seinen eignen Musik-Streaming-Dienst mit einem größeren Musikportfolio ausgestattet und zum Windows-10-Launch in Groove Music umbenannt.

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