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| Festnetz | Internet | Mobilfunk | Handy & Co. | Meldung | Meinung | Service | 15.02.2012 |
Spar-Alternativen zum Versand teurer SMS26.06.2009
11:58 Ab 1. Juli sind für viele Handy-Nutzer SMS im Inland teurer als aus dem AuslandInhaltsverzeichnis:1. SMS sind oftmals teuer, aber weiterhin sehr beliebt2. Weitere Spar-Alternativen zur SMS im Inland
Es ist schon kurios: Ab kommenden Monat zahlen deutsche Handy-Nutzer
teilweise weniger für eine aus einem anderen EU-Staat in die Heimat versendete
SMS-Mitteilung als für eine im Inland verschickte Kurznachricht. Ab dem
1. Juli greifen die von der EU beschlossenen gesetzlichen Vorgaben, die die Kosten für den
grenzüberschreitenden SMS-Versand innerhalb der Mitgliedsstaaten auf 13 Cent pro Mitteilung
begrenzen (wir berichteten). Teuer bleibt hingegen für viele deutsche
Handy-Nutzer das Versenden von SMS-Kurzmitteilungen innerhalb der eigenen Landesgrenzen oder
aus der Heimat ins Ausland.
nächste Seite: Weitere Spar-Alternativen zur SMS im Inland
Dies gilt vor allem für viele Kunden mit Prepaid- oder Laufzeitverträgen der Netzbetreiber und Mobilfunkprovider ohne speziellem SMS-Paket, die immer noch 19 oder 20 Cent pro abgeschickter Kurzmitteilung zahlen. Nutzer von Discount-Tarifen zahlen dagegen mit Preisen ab 9 Cent zurzeit oftmals weniger als die Hälfte dieses Betrags. Es gibt jedoch Möglichkeiten, beim Nachrichtenversand die teuren Kosten für das immer noch beliebte SMS-Versenden zu umgehen. Mobile E-Mail statt SMS
Inzwischen gibt es zahlreiche, auch ohne zusätzliche Kosten nutzbare E-Mail-Programme fürs Handy, die die Nachrichten mit nur wenigen Minuten Verzögerung aufs Handy-Display übertragen. Durch seinen E-Mail-Pushdienst bekannt geworden ist der Smartphone-Hersteller Research in Motion (RIM) mit seinen Blackberry-Geräten. Diese Smartphones sind inzwischen durch ihr gutes Preis-Leitungs-Verhältnis und einer stärkeren Ausrichtung auf Multimedia- und Internet-Applikationen nicht nur für Manager sondern auch für private Anwender interessant. Tarif-Optionen für Blackberry-Einsteiger sind bei den Netzbetreibern schon für wenige Euro im Monat erhältlich. Wer internetfähige Smartphones wie die neueren Blackberry-Modelle Bold 9000, Curve 8900 oder Storm 9500, das Apple iPhone 3G oder eines der Android-Handys T-Mobile G1 oder HTC Magic kauft, bekommt diese in der Regel bei den Netzbetreibern nur mit einem bereits im Mobilfunktarif integrierten Datenvolumen-Paket oder gar einer E-Mail- oder einer Daten-Flatrate zu einem subventionierten Kaufpreis. So viel Datentraffic entsteht durch die mobile E-MailWer noch keinen Datentarif für die mobile Internet-Nutzung gebucht hat und hauptsächlich E-Mails ohne größere Anhänge auf seinem Handy empfangen und versenden möchte, kommt in der Regel mit einem kleinen Daten-Tarifpaket aus. o2 bietet beispielsweise das Internet-Pack S mit 30 MB Datenvolumen für 5 Euro im Monat an, 200 MB im Internet-Pack M kosten 10 Euro pro Monat. Der Mobilfunkprovider HanseNet (Alice) gewährt dagegen ohne zusätzliche Kosten seinen Kunden 30 MB monatliches Datenvolumen für die mobile Internet-Nutzung im Netz von o2, 200 MB kosten hier 6,90 Euro. Bei etlichen Mobilfunk-Discountern wie etwa Blau oder simyo kostet die mobile Datenübertragung standardmäßig 24 Cent pro Megabyte. Zur besseren Orientierung: Eine E-Mail im TXT-Format, die etwa 3 000 Zeichen - das entspricht in etwa den ersten beiden Absätzen dieses teltarif.de-Artikels - enthält und mit dem auf dem Nokia 6210 navigator vorinstallierten E-Mail-Client abgerufen wird, ist je nach E-Mail-Anbieter des Absenders zwischen 2 kB und 4 kB groß. Bei einem Öffnen des E-Mail-Accounts im Handy-Browser fällt in der Regel mehr Datenvolumen an als bei einem Abruf per E-Mail-Client des Handys. Der Blackberry-Server komprimiert bei der E-Mail-Übertragung aufs Smartphone die Daten: 1 MB Datenvolumen pro Monat, das T-Mobile und Vodafone für 5 Euro im Monat anbieten, reicht jeweils für die Übermittlung von ungefähr 300 Text-E-Mails. Auch mobile Internetzugänge, die nach Online-Minuten abgerechnet werden, eignen sich für das sporadische, zielgerichtete E-Mailen per Handy. Verschiedene Mobilfunkanbieter im Netz von T-Mobile haben beispielsweise Datentarife im Programm, in denen die Nutzer 9 Cent pro Online-Minute zahlen. Dazu gehören Tarife von Mobilfunkanbietern wie congstar oder callmobile. Damit kann der Handy-Nutzer kurzzeitig online gehen, um neue E-Mails aus seinem Postfach anzurufen, offline die Nachrichten beantworten und dann nach einem neuerlichem Verbindungsaufbau seine E-Mails kurz versenden. Auf der folgenden Seite stellen wir weitere Spar-Alternativen zum SMS-Versand vor und verraten wichtige Nutzungstipps.
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