
Das Sony Xperia T im Handy-Test
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Mit dem
Sony Xperia T hat der
japanische Hersteller
Sony Ende des vergangenen
Jahres sein neues
Smartphone der
gehobenen Mittelklasse vorgestellt. Das Handy, das sich durch
den James-Bond-Film "Skyfall" einen Namen gemacht hat, bietet eine
von Sony individualisierte Oberfläche und solide Technik. Die
unverbindliche Preisempfehlung des Herstellers beträgt 529 Euro.
Aktuell ist das Sony Xperia T jedoch bereits zu Preisen ab etwa
410 Euro in bekannten Online-Shops zu haben. Wir haben uns das
Sony-Smartphone in einem kurzen Test einmal näher angeschaut und
verraten, ob das Xperia T auch außerhalb der schillernden Filmwelt
glänzen kann.
Sony Xperia T im Design alter Generationen
Rein äußerlich wagt Sony mit dem Xperia T einen Ausflug in die
Vergangenheit. Statt im aktuellen Design der NXT-Reihe zeigt sich das
Gerät vielmehr im bogenförmigen Design des 2011 noch unter
Sony Ericsson erschienen
Xperia arc. Dank der
Bogenform schmiegt sich das Sony-Handy trotz einer Display-Größe
von 4,55 Zoll der Handfläche an und kann somit bequem gehalten
werden.
Das Gehäuse des Sony Xperia T ist in zwei Komponenten unterteilt:
Die leicht gummierte Rückseite, die beim Handling des Gerätes für
zusätzlichen Halt sorgt, sowie die hochglänzende Display-Front. Eine
deutliche Spalte zwischen der gummierten Rückseite und der Display-Front
erweckt den Eindruck, dass sich die Rückschale des Xperia T entfernen
und der Akku austauschen lässt. Dies ist allerdings nicht der Fall.

Die Bogenform des Xperia T
Die Einschübe für die microSIM-Karte und die microSD-Karte befinden
sich an der Seite des Geräts und werden von einer Abdeckung geschützt.
Ebenfalls seitlich wurden der Power-Knopf, die Lautstärkewippe sowie der
Auslöser für die Kamera angebracht. Die Knöpfe sind solide verarbeitet
und haben allesamt einen guten Druckpunkt. Auf der Rückseite befindet
sich die 13-Megapixel-Kamera sowie der Lautsprecher. Durch die
Bogenform des Gerätes wird letzterer auch nicht verdeckt, wenn das Handy
flach auf dem Tisch liegt, was sich positiv auf den Klang auswirkt.
Schneller Prozessor und Sony-Ökosystem
Für ein flüssiges Arbeiten sorgt ein 1,5-GHz-Dual-Core-Prozessor
aus dem Hause Qualcomm, der auf 1 GB Arbeitsspeicher zugreifen
kann. Multitasking, die Wiedergabe von HD-Videos sowie das Spielen
von grafisch anspruchsvollen Games sind für das Handy somit kein
Problem. Das 4,55 Zoll große und kratzfeste Display mit Mobile-BRAVIA-Engine
bietet dank einer Auflösung von 1 280 mal 720 Pixel die passende
Leinwand für Multimedia-Anwendungen. Allerdings gibt es kleine Abzüge
bei der Darstellung, da weiße Flächen wie von einem grauem Schleier überzogen
wirken. Bei der Helligkeit des Displays kann das Xperia T jedoch
überzeugen und auch werden Inhalte dank einer Pixeldichte von 323 ppi
sehr scharf dargestellt.

Sony-Oberfläche und Einstellungsmöglichkeiten
Sony setzt beim Xperia T auf das Betriebssystem
Android in der Version 4.0.4
(Ice Cream Sandwich), auf das der Hersteller seine eigene Oberfläche gestülpt
hat. Diese bietet Zugriff auf das Ökosystem sowie hauseigene Apps und Widgets
von Sony. Nutzern steht mit der WALKMAN-App beispielsweise eine Musikanwendung
inklusive Soundoptimierungs-Funktionen zur Verfügung. Die Apps Music
Unlimited und Video Unlimited bieten Songs bzw. Filme als kostenpflichtigen
Stream oder zum Download an. Das Sony Xperia T
gehört zu den PlayStation-Certified-Geräten
und ermöglicht somit Zugriff auf den kürzlich eingeführten Dienst PlayStation
Mobile. Allerdings muss die App, die Zugriff auf PlayStation-Inhalte wie Spiele
bietet, erst herunterladen und installiert werden.
Bei einigen Smartphone-Funktionen konnte das Sony Xperia T nicht vollständig
überzeugen. Welche diese sind und wie unser Fazit des Handy-Tests ausgefallen
ist erfahren Sie auf der zweiten Seite.