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Sony Vaio X: Das steckt in der Carbon-Flunder

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Sony Vaio X aufgeschraubt Innenleben Technik Das Sony Vaio X hat auf der IFA in Berlin im vergangenen Jahr für einiges an Aufsehen gesorgt. Kein Wunder, die nur 14 Millimeter dicke, schwarze Flunder mit dem Carbon-Gehäuse wiegt nur 700 Gramm, und das im 11,1-Zoll-Format. Mit dem 1,86 GHz schnelle Intel Atom Z540 hat es sogar einen einigermaßen ansprechenden Prozessor an Bord. Kaum jemand hat sich bis jetzt dran gewagt, das über 1.400 Euro teure Subnotebook zu öffnen, jetzt sind aber doch Bilder vom Innenleben aufgetaucht, die faszinierend kompakte Technik zu tage fördern.

UMTS-Modul ist ausgelagert

Die Fotos stammen offenbar von der FCC, der amerikanischen Zulassungsbehörde, die neue Hardware stets zum Prüfen vor die Nase gesetzt bekommt. Bis jetzt war das Innenleben des Sony Vaio X nur in der Version mit dem durchsichtigen Gehäuse zu bestaunen. Das Mainboard des Sony Vaio X ist wirklich sehr kompakt geraten. Man beachte die USB-Anschlüsse am rechten Rand der Platine, die einen guten Eindruck vermitteln, wie groß - oder besser: klein - das Bauteil geraten ist.

Sony Vaio X aufgeschraubt Innenleben Technik

Nicht mehr auf das Mainboard hat das UMTS-Modul gepasst, es wurde als zusätzliches Bauteil integriert. Das macht aber auch Sinn, schließlich können so auch Varianten ohne 3G-Unterstützung angeboten werden. Vergleicht man den Platz, den die SIM-Karte unter der metallenen Abdeckung am oberen Rand des Moduls in Anspruch nimmt, ist auch hier die kleine Größe beeindruckend.

Sony Vaio X aufgeschraubt Innenleben Technik

Wenn man diesen Aufbau sieht, wird auch klar, warum das Sony Vaio X so viel kostet, wie es kostet. Neben den teuren Materialien ist auch die kompakte Bauform eben sehr aufwändig in der Herstellung. Selbst ein halbes Jahr nach der Vorstellung erzeugt das Sony Vaio X immer noch ein deutliches "Haben-wollen"-Gefühl.

<via Wirelessgoodness>