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Teurer Winzling: Sony Vaio P im Test (Video)

AAA

Gerade erst hat Sony das neu aufgelegte Vaio P präsentiert, schon wurde der UMPC von Engadget einem ersten Test unterzogen. Dabei wurden besonders die neuen Features des Sony Vaio P unter die Lupe genommen, darunter der Bewegungs- oder Lagesensor sowie das neue Touchpad und die Mausbuttons an den Seiten des Bildschirms.

Performance ab und an recht zäh

Sony Vaio P11S1E
Sony Vaio P Test Video Aufgeschraubt Bilder Dabei kann das Konzept der Bedienung über die neuen Steuerelemente an den Seiten des Bildschirms im Test überzeugen. Zwar können so nur Grundfunktionen des Sony Vaio P wie etwa Scrollen und Anklicken von Links genutzt werden, da ja keine Hand für die Tastatur frei ist, diese gehen aber gut von der Hand. Das Design mit der durchgezogenen Farbe - im Testexemplar von Engadget weiß - an der Ober- und Unterseite sowie der Tastatur sieht sehr schick aus. Die Tasten zum direkten Ändern der recht hohen Auflösung oder zum Starten eines Browsers oder dem Quickstart-OS an der Vorderseite sind praktisch. Durch den Lagesensor kann das Sony Vaio P auch hochkant benutzt werden, ähnlich wie beim Apple iPad dreht sich der Bildschirm-Inhalt automatisch. Allerdings hinkt hier der Vergleich etwas, denn was beim iPad kaum eine Sekunde dauert, geht beim Vaio P doch einigermaßen zäh von der Hand. Es dauert eine ganze Weile, bis sich der kleine Rechner auf das neue Format umgestellt hat. Der Bewegungssensor kann durch Kippen des Vaio P auch dazu genutzt werden, um im Browser Vor oder Zurück zu gehen - eine ganz nette Spielerei, aber ohne großen Mehrwert.

Die Kollegen von PC User haben sich ebenfalls schon ein Sony Vaio P, allerdings in quietschgrün, geschnappt. Da wurde dann direkt der Schraubenzieher an das kleine Teil angesetzt und angefangen, das Innere freizulegen.

Sony Vaio P UMPC aufgeschraubt

Und ganz am Ende führt das dann dazu, dass das komplette Sony Vaio P in Einzelteilen herumliegt:

Sony Vaio P UMPC aufgeschraubt

Preise beginnen 799 US-Dollar

Wirklich ein Nachteil des neuen Sony Vaio P ist, wie bereits beim Vorgänger, der Preis. Der beginnt in den USA bei 799 Dollar, also rund 619 Euro - und da hört der Spaß für die allermeisten Interessenten sicher auf. In Deutschland wird es mit satten 899 Euro als UVP sogar noch eine ganze Ecke teurer. Klar, der Sony Vaio P hat den gewissen Style-Faktor, ist aber maximal ein Zweit-, eigentlich ein Dritt-Rechner und so in der Nutzung doch einigermaßen eingeschränkt. Für den kleinen Bildschirm - aber mit der schön hohen Auflösung - und die verwendete, teils etwas zähe Hardware ist das einfach preislich etwas zu viel verlangt. Nun aber zum Video von Joanna Stern von Engadget, viel Spaß damit.



< via Engadget / PC User via Netbooknews.it>