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Sony PRS-T2: Erste Details zu neuem E-Book-Reader aufgetaucht

Gerät soll auf der IFA präsentiert werden und ab Herbst erhältlich sein
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Sony PRS-T2: Erste Details über neuen E-Book-Reader aufgetauchtE-Book-Reader von Sony bekommen Zuwachs Sony hat offenbar einen neuen E-Book-Reader in den Start­löchern, der die Nachfolge des aktuellen PRS-T1 antreten soll. Passend dazu wurde das Gerät mit der Bezeichnung PRS-T2 versehen. Über das neue Modell Sony PRS-T2, das aktuell bei der amerikanischen Tele­kommu­nika­tions­behörde FCC auf die Freigabe wartet, gibt es bislang recht wenige Informationen. Bestätigt wurde zumindest die Modell-Nummer durch eine Bedienungs­anleitung eines Lade­kabels von Sony, die neben dem Vorgänger PRS-T1 auch den neuen E-Book-Reader PRS-T2 listet.

Die Daten des Lese­gerätes, die bislang als wahrscheinlich gehandelt werden, lassen auf ein 6 Zoll großes e-Ink-Display mit Pearl-Technologie und einer Auflösung von 600 mal 800 Pixel schließen. Zudem soll der E-Book-Reader den gleichen Infrarot-Touchscreen mitbringen wie sein Vorgänger und der Kindle Touch. Die Infrarot-Sensoren sollen dank ihrer etwas höheren Positionierung besonders gut auf Eingaben reagieren - selbst dann, wenn der Finger etwas über dem Display schwebt. Im Test des Sony PRS-T1 klappte dies sehr zuverlässig. WLAN und eine Speicher­erwei­terung durch microSD-Karten sollen beim PRS-T2 ebenfalls vorhanden sein.

Sony PRS-T2 soll 139 Euro kosten

Das derzeit aktuelle Modell wurde im vergangenen Jahr auf den Markt gebracht und gilt als einer der stärksten Konkurrenten zu Amazons Kindle und dem Kobo eReader Touch. Die Vorstellung des neuen PRS-T2 von Sony wird auf der IFA 2012 in Berlin erwartet. Bereits ab Herbst dieses Jahres könnte der E-Book-Reader dann in den Regalen in Europa, Nordamerika und Japan stehen. Der Preis für den Sony PRS-T2 wird derzeit auf 139 Euro geschätzt - bestätigt ist diese Summe bislang allerdings nicht.

Sony gehört zu den Urgesteinen der E-Book-Reader-Hersteller. Bereits 2004 stellte das japanische Unternehmen sein erstes Lesegerät namens Librie vor, der sich jedoch nicht etablieren konnte. Mit dem 2008 auf der IFA vorgestellten PRS-505 schaffte der Hersteller dann seinen Eintritt in den europäischen Markt. Der Reader war das erste von vielen Modellen, die in Deutschland verkauft werden sollten. Vor allem die gute PDF-Darstellung mit Text-Reflow ist für viele Nutzer der Grund dafür gewesen, sich für die Sony-Reader zu entscheiden. Mit Verkaufs­preisen von meist weit über 200 Euro waren die Reader von Sony allerdings lange Zeit zu teuer. Das änderte sich mit dem PRS-T1, der erstmals die horrende Preismarke knackte und für 149 Euro auf den Markt kam. Es scheint daher wahrscheinlich, dass Sony auch beim PRS-T2 einen vergleichbaren Preis ansetzen wird.

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