Der defizitäre Handy-Hersteller
Sony Ericsson
braucht frisches Geld. Das Unternehmen benötige mindestens 100 Millionen Euro,
sagte ein Sprecher des Mutterkonzerns Sony heute in Tokio. Derzeit würden
verschiedene Möglichkeiten hierfür geprüft. Vergangene Woche hatte bereits
Sonys Finanzchef Nobuyuki Oneda Kapitalbedarf angemeldet. Sony Ericsson wurde
von der Wirtschaftskrise hart
getroffen. Der
Handy-Absatz brach massiv ein.
Angesichts tiefroter Zahlen sollen im laufenden Geschäftsjahr weitere 2000 der
zuletzt noch 10 000 Mitarbeiter gehen. Die Ertragslage werde in
diesem Geschäftsjahr schwach sein, da es zwischen die Einführung neuer Produkt
falle, sagte Sonys Finanzchef Oneda der führenden japanischen Wirtschaftszeitung
"Nikkei". Daher benötige das Unternehmen frisches Kapital. Sony Ericsson gehört
zu gleichen Teilen Sony und dem schwedischen Telekomausrüster Ericsson.