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| Festnetz | Internet | Mobilfunk | Handy & Co. | Meldung | Meinung | Service | 19.05.2013 |
Retro-Test: Das Smartphone Ericsson R380e28.10.2012
16:06 Der Smartphone-Klassiker zum Aufklappen im Rückblick
Von Johannes Michel
![]() Ericsson R380e Smartphones? Das sind für uns heute Apples iPhone, die Galaxy-Serie von Samsung, Xperias von Sony, Lumias von Nokia – um nur einige beispielhaft zu nennen. Die Geschichte der Smartphones begann aber schon viel früher – der erste Nokia Communicator 9000 kam schon Mitte der 1990er auf den Markt. Bei Wikipedia findet sich die passende Definition: "Ein Smartphone ist ein Mobiltelefon, das mehr Computerfunktionalität und -konnektivität als ein herkömmliches fortschrittliches Mobiltelefon zur Verfügung stellt." Und ein solches war auch das Ericsson R380e sowie sein Vorgänger R380s. Wir haben uns das R380e noch einmal aus der Schublade geholt – und es getestet. Wir schreiben das Jahr 2001. Ericsson hatte seine besten Jahre als Handyhersteller bereits hinter sich, warf aber noch einige PDA-Smartphone-Modelle auf den Markt, kurz bevor der Zusammenschluss der Handysparte mit Sony zu "Sony Ericsson" erfolgte. Stark war Ericsson damals vor allem im Business-Segment – und genau in diesem ist das R380e zu Hause. Von außen: Klassischer Barren mit AntenneHandys ohne externe Antenne waren 2001 noch eine Seltenheit – und so thront auf dem R380e eine nicht gerade kleine Antenne, in der typischen Ericsson-Form gestaltet. Bereits ohne Antenne bringt es das R380e auf eine Länge von 13 Zentimetern, mit Antenne sind es satte 16 Zentimeter. In der Breite misst es dagegen schmale fünf Zentimeter, ist dafür aber wieder 2,5 Zentimeter dick. Aus damaliger Sicht sind das allerdings keine ungewöhnlichen Maße. Auf der rechten Seite bringt Ericsson eine Taste für die Aufzeichnung von Sprach-Memos unter, links einen Schieberegler für die Lautstärke. Ansonsten unterscheidet sich das R380e auf der Vorderseite nicht von anderen Handys – es bringt die klassische Handytastatur mit dem früheren Ericsson-Bedienkonzept anhand einer YES- und einer NO-Taste mit. Darunter wird über vier kleine Tasten (Auf, Ab, Links, Rechts) durch die Menüs navigiert. An einen Schnellzugriff auf das Telefonbuch hat Ericsson ebenfalls gedacht.
Erst auf den zweiten Blick: Smartphone hinter der Klappe
Im Telefon-Menü lassen sich neben dem Tätigen von Anrufen und dem Treffen diverser Einstellungen auch Notizen ablegen. Dies funktioniert selbstverständlich auch während eines laufenden Anrufs. Diese Notizen können Freihand-Zeichnungen sein – das R380e gibt hier keinen Zwang zur Texteingabe vor. Interessant ist auch der Menüpunkt Nachrichten. Denn hier liegt nicht nur der Zugang zu den SMS, sondern auch zu den E-Mails. Hierfür steht ein 9,6-kBit/s-Modem zur Verfügung, das sich dann über CSD ins Mobilfunknetz einwählt. GPRS und HSCSD fehlen dem Smartphone. Auf der zweiten Seite lesen Sie mehr über Texteingabe, Business-Funktionen und die Bedienung mit geschlossener Klappe.
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