Geschenke-Trends

Technik-Fans wollen Smartphones und Tablets zu Weihnachten

An dritter Stelle stehen internetfähige Fernseher
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Technik-Fans wünschen Smartphones und Tablets zu WeihnachtenTechnik-Fans wünschen Smartphones und Tablets zu Weihnachten Auch in diesem Jahr sollen mobile Endgeräte für das Internet die Weih­nachts­um­sätze der Unter­haltungs­elektronik in Deutsch­land retten. Der Hersteller-Verband gfu erwartet für das Schluss­quartal einen deutlich gesteigerten Absatz von rund 2,5 Millionen Tablet-Computern und sieben Millionen Smartphones, wie Ver­bands­chef Hans-Joachim Kamp der Deutschen Presse-Agentur in Frankfurt sagte. Der Gesamt­um­satz der Branche werde voraus­sichtlich um etwa vier Prozent auf rund neun Milliarden Euro steigen. Für das Gesamt­jahr rechne man vor allem wegen des schwachen TV-Geschäfts mit 27,5 Milliarden Euro. Das entspricht einem Minus von 0,9 Prozent.

Im zweitwichtigsten Segment der TV-Geräte laufen die Hersteller noch dem starken Vorjahr hinterher, als 9,5 Millionen Fernseher verkauft wurden. 2013 sind trotz besserer Ausstattung bei gleichem Durchschnittspreis (615 Euro) lediglich 7,7 Millionen Stück und damit 18 Prozent weniger drin. Der Umsatz mit Fern­seh­geräten sackt voraussichtlich um 17 Prozent auf 4,8 Milliarden Euro ab. Dieses Niveau solle im kommenden Jahr auch dank des Sport-Groß­er­eig­nisses Fußball-WM gehalten werden, sagte Kamp.

Verlierer sind PCs, Notebooks und Einsteiger-Digicams

Bei den Smartphones erwartet der Verband eine Jahressteigerung von fast einem Viertel (23 Prozent) auf 22,6 Millionen Stück. Die Zahl der voraussichtlich verkauften Tablet-Computer steige sogar um 81 Prozent auf insgesamt 6,1 Millionen Geräte. Im Jahr zuvor waren die Zuwachsraten noch höher gewesen. Seit einiger Zeit rückläufig sind hingegen die Verkäufe von Notebooks oder Desktop-PC. Weniger gefragt sind auch reine Telefon-Handys und Kameras mit Festobjektiven.

"Alles, was smart ist, läuft", fasste Kamp die Entwicklung zusammen. Internet-fähige Fernseher machten inzwischen 73 Prozent des Umsatzes aus und böten den Zuschauern zusätzliche Anwendungen. Probleme erwartet der Experte bei reinen Abspielgeräten etwa für Filme, die zunehmend direkt aus dem Netz abgerufen würden.

Ein Ende der Spielkonsolen könne er angesichts der Verkaufserfolge für die neueste Gerätegeneration nicht erkennen. Es werde darauf ankommen, weiterhin interessante und innovative Produkte zu entwickeln. Die deutschen Konsumenten seien bei einer historisch niedrigen Sparquote bereit, ihr Geld dafür auszugeben.

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