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| Festnetz | Internet | Mobilfunk | Handy & Co. | Meldung | Meinung | Service | 19.06.2013 |
Smartphones und Tablets machen Fernsehen nicht überflüssig21.01.2013
18:23 ProSiebenSat.1-Vorstand: "TV-Geschäft ist Treiber für Digitalisierung"
Von dpa / Marleen Frontzeck
Videoangebote und TV-Inhalte auf Smartphones oder
Tablet-Computern werden klassisches Fernsehen nach Ansicht von
Medienmanagern nicht überflüssig machen. "Ich glaube fest daran, dass
das lineare Fernsehen noch eine lange Zukunft hat", sagte der Chef
des Kabelnetzbetreibers Unitymedia, Lutz Schüler, auf der
Innovationskonferenz DLD13 in München. Die Digitalisierung verändere
die Mediennutzung zwar massiv, dennoch könnten Sender und Anbieter
von dieser Revolution profitieren - und auch künftig Geld verdienen.
Das sieht auch ProSiebenSat.1-Digital-Vorstand Christian Wegner so: Es gebe nicht nur genug Platz für all diese Angebote, sie würden sich sogar gut ergänzen. "Wir sehen, dass das TV-Geschäft ein Treiber für die Digitalisierung ist." Gerade die privaten Anbieter böten der Werbeindustrie eine Reichweite, die andere Medien nicht schaffen könnten. Grundlage für diese Wirksamkeit seien hochwertige Inhalte, die nur große Sender bieten könnten. RTL und ProSiebenSat.1 würden zusammen allein gut zwei Milliarden Euro im Jahr für Inhalte ausgeben. Möglichkeiten des Netzes mit denen des Fernsehens verbinden
Der Chef der Lifestyle-Plattform Glam, Samir Arora, sagte, das gelte auch für die Werbung, die durch das Netz smarter werde. "Eine Anzeige für ein neues Auto jemandem zu zeigen, der gerade ein Auto gekauft hat, ist komplette Verschwendung." Gerade hier könnten Web-Angebote von TV-Sendern ihre Stärken ausspielen - anders als das etwa Zeitungen oder Magazinen möglich sei. "Das Digitalgeschäft ist eben keine Erweiterung für das Print-Geschäftsmodell. Es ist aber sehr wohl eine Erweiterung für das Geschäftsmodell Fernsehen." Yahoo-Spitzenmanager Henrique De Castro sieht Probleme auf das traditionelle lineare Fernsehen zukommen. Gerade die nachwachsende Internet-Generation sei immer weniger bereit, fehlende Nutzerfreundlichkeit und Personalisierung oder ein zielloses Zappen durch feste Kanäle zu akzeptieren, sagte er in München. Anzeige:
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