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| Festnetz | Internet | Mobilfunk | Handy & Co. | Meldung | Meinung | Service | 13.02.2012 |
Hoffnungsträger Smartphone rettet die Hersteller nicht mehr11.03.2009
16:08 Die Allrounder können viel, aber nicht alles
Das Wachstum im Markt für zukunftsträchtige High-Tech-Mobiltelefone war Ende 2008 so gering wie nie zuvor. Der Absatz
von Smartphones legte um lediglich 3,7 Prozent auf 38,1 Millionen Geräte
zu, wie das Marktforschungsunternehmen Gartner heute
berichtete. Im gesamten Jahr 2008 gab es demnach ein Plus von 13,9 Prozent auf 139,3 Millionen Smartphones. In den vergangenen Jahren
waren Wachstumsraten von 60 Prozent keine Seltenheit.
Ende 2008 hätten die Wirtschaftskrise und eine geringere Zahl neuer attraktiver Geräte die Verbraucher von Smartphone-Käufen abgehalten, sagte Gartner-Analystin Roberta Cozza. Der Anteil der Smartphones am gesamten Handy-Markt sei unterdessen mit 12 Prozent stabil geblieben (11 Prozent im vierten Quartal 2007). Die Mobilfunk-Branche sieht in den High-Tech-Handys ihre Zukunft, unter anderem weil sie auf neues Geschäft mit Datendiensten setzt. Blackberrys und das iPhone nagen an NokiaNokia, der weltgrößte Handy-Hersteller, blieb zwar weiterhin Marktführer auch bei Smartphones, musste jedoch kräftig Federn lassen. Der Absatz fiel im vierten Quartal um 16,8 Prozent; der Marktanteil sackte auf 40,8 Prozent ab von 50,9 Prozent ein Jahr zuvor. Im gesamten Jahr stagnierte der Smartphone-Absatz von Nokia bei 61 Millionen Geräten. Auf Kosten des finnischen Marktführers wuchsen vor allem zwei Wettbewerber. Der BlackBerry-Hersteller Research in Motion (RIM), dessen Geräte vorwiegend bei Geschäftskunden populär sind, konnte 2008 den Absatz mit 23,15 Millionen Geräten fast verdoppeln. Die Verkäufe von Apples iPhone wurden mit knapp 11,5 Millionen sogar mehr als verdreifacht. RIM hielt im vierten Quartal einen Anteil von 19,5 Prozent am Smartphone-Markt, das iPhone kam auf 10,1 Prozent. Samsung steigerte den Absatz im Schlussquartal um 138 Prozent auf 1,6 Millionen Geräte. Der Marktanteil stieg von 1,8 auf 4,2 Prozent. Bei den Betriebssystemen führte im Gesamtjahr 2008 die von Nokia unterstützte Plattform Symbian mit einem Marktanteil von 52,4 Prozent, deutlich vor dem RIM-Betriebssystem (16,6 Prozent), Microsofts Windows Mobile (11,8 Prozent) und Apples Mac OS X mit 8,2 Prozent Marktanteil. Im dritten Quartal 2008 hatte der Smartphone-Markt auch in der Wirtschaftskrise noch ein Wachstum von 11,5 Prozent erreicht. In der EMEA-Region (Europa, Mittlerer Osten und Afrika) ermittelten die Marktforscher im vierten Quartal sogar nur einen Zuwachs von zwei Prozent. Im Gesamtjahr verzeichneten legte der EMEA-Markt legte aufgrund zurückgehender Ersatz-Käufe nur 9,6 Prozent zu.
dpa / Marie-Anne Winter
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