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Verdrängung: Einfache Handys finden kaum noch Käufer

14.11.2012
18:30

Welches ist Ihr Smartphone-OS-Favorit?

Von Hans-Georg Kluge mit Material von dpa
Smartphones verdrängen die klassischen Handys aus dem Markt. Im vergangenen Quartal waren weltweit bereits knapp 40 Prozent der verkauften Mobiltelefone Smartphones, wie die Marktforschungsfirma Gartner mitteilt. Vor einem Jahr war es erst gut jedes vierte Handy gewesen. Damit verschieben sich auch die Marktanteile der Hersteller. Die Gewinner sind Samsung und Apple. Der Stern Nokias ist am Sinken. Die Finnen haben jedoch noch einen Pfeil im Köcher.

Absatz von Smartphones steigt um fast 50 Prozent

Smartphones verdrängen einfache Handys.
Smartphones verdrängen einfache Handys.
Der Absatz von Smartphones stieg nach den Zahlen von Gartner im Jahresvergleich um 46,9 Prozent auf 169,2 Millionen weltweit. Dennoch schrumpfte der gesamte Handy-Markt im dritten Quartal um 3,1 Prozent auf 427,73 Millionen verkaufte Exemplare, auch weil immer weniger Nutzer gewöhnliche Mobiltelefone haben wollten.

Das Google-Betriebssystem Android dominiert den Smartphone-Markt laut Gartner mit 72,4 Prozent. Die Kollegen vom Marktforscher IDC errechneten zuletzt sogar einen Marktanteil von 75 Prozent. Apples iOS kommt auf einen Anteil von 13,9 Prozent.

Samsung zementierte weiter die Position an der Spitze der Handy-Branche. Beim gesamten Handy-Absatz hält Samsung inzwischen einen Marktanteil von 22,9 Prozent, vor dem einstigen Weltmarktführer Nokia mit 19,2 Prozent. Allerdings klafft zwischen den beiden Unternehmen eine riesige Lücke, wenn es um die lukrativen und zukunftsträchtigen Smartphones geht - Nokia punktet vor allem mit klassischen Handys.

Der kanadische Blackberry-Hersteller Research in Motion musste ebenfalls deutliche Einbußen hinnehmen. Nur noch knapp 9 Millionen Blackberrys wanderten über die Ladentheke. Dennoch stieg das Blackberry OS auf den dritten Platz der mobilen Betriebssysteme: Obwohl sich der Marktanteil halbierte fiel Symbian noch tiefer.

Samsung verkauft 55 Millionen Smartphones

Samsung setzte laut Gartner rund 55 Millionen Smartphones ab - damit kam knapp jedes dritte weltweit verkaufte Smartphone von den Südkoreanern. Nokia - das vor iPhone und Android den damals noch kleinen Markt einst mit Zwei-Drittel-Mehrheit dominierte - verkaufte nur noch 7,2 Millionen Smartphones, was nur für den siebten Platz in diesem Geschäft reichte. Mehr als die Hälfte davon entfiel auf das alternde Betriebssystem Symbian, das schnell aus dem Markt verschwindet.

Nokia hofft jetzt auf die neuen Lumia-Smartphones Lumia 920 und Lumia 820 mit dem gerade erst erschienenen Microsoft-System Windows Phone 8. Der Marktanteil des mobilen Windows ist aktuell noch überschaubar - laut Gartner wurden im dritten Quartal 2012 gut 4 Millionen Windows-Phones verkauft. Verglichen mit dem Vorjahresquartal ist das aber eine Verdoppelung der Verkaufszahlen.

Nokia habe zwar mit seinen Handys der Asha-Serie, die im Grunde einfachen Smartphones nahekommen, zuletzt besser abgeschnitten als erwartet, sagte Gartner-Analyst Anshul Gupta. "Aber der Wettbewerb mit günstigen Android-Geräten wird für sie schwierig, weil dieses Betriebssystem in Wachstumsmärkten sehr populär ist."

China, Indien und Brasilien: Zentren des Wachstums

Aus Ländern wie China, Indien, Brasilien oder Russland kommt derzeit ein großer Teil des Marktwachstums, auch bei Smartphones. Samsung habe mit einer breiten Palette von Android-Geräten die Nachfrage in diesen Märkten am besten getroffen, erläuterte Gupta. Aber auch die chinesischen Rivalen Huawei und ZTE schichteten derzeit ihre Modellpalette entsprechend um.

Für das Weihnachtsgeschäft rechne Gartner insgesamt mit einem besseren Quartal, sagte Gupta. Vor allem der kürzliche Verkaufsstart des iPhone 5 werde den Markt in Bewegung bringen. Zugleich könnten die Euro-Krise und die Konkurrenz durch kleinere Tablet-Computer den Absatz bremsen.

Welche Smartphone-Plattform wird im Jahr 2013 besonderen Erfolg haben?

Die aktuellen Marktzahlen zeigen, dass Android und iOS aktuell sehr gefragt sind. Wir wollen von Ihnen wissen, ob das so bleiben wird.







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Betreff Autor Datum
RE: kaum zu glauben,... PixelHannes 21.11.12 19:51
RE: kaum zu glauben,... tommy0910 16.11.12 10:56
RE: kaum zu glauben,... eggx 16.11.12 00:41
RE: kaum zu glauben,... eggx 16.11.12 00:36
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Quelle: teltarif.de: AGOF internet facts 2013-02 Erwachsene ab 14 Jahre