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| Festnetz | Internet | Mobilfunk | Handy & Co. | Meldung | Meinung | Service | 15.02.2012 |
App-Allianz: Alle gegen Apple und das iPhone14.03.2010
14:28 T-Mobile bietet Empfehlungs-App und einfachere BezahlvarianteInhaltsverzeichnis:1. Apps per Handy-Rechnung bezahlen2. Jeder kocht sein eigenes Süppchen 3. Der erste Schritt zur Einheits-App
Vor lauter neuen Smartphones, neuen
Handy-Plattformen und schnelleren
Datenübertragungen im Mobilfunknetz ging diese Nachricht auf dem
Mobile World Congress 2010 in Barcelona etwas
unter: Die Deutsche Telekom möchte künftig enger mit
App-Store-Betreibern zusammenarbeiten und ihren
Mobilfunkkunden ausgewählte Software unabhängig vom jeweiligen
Smartphone-Betriebssystem zugänglich machen.
Diese kleinen Programme für das Smartphone heißen im Fachjargon
Apps und dienen
zur Erweiterung des Funktionsumfangs. Sie werden entweder direkt auf das Smartphone
oder über den Umweg über einen PC oder Notebook heruntergeladen und installiert,
für die Nutzung wird aber teilweise eine
bestehende Verbindung ins Internet vorausgesetzt.
nächste Seite: Jeder kocht sein eigenes Süppchen
Die erworbenen und heruntergeladenen
Applikationen sollen die Kunden dann nicht mehr per Kreditkarte, sondern über die
Mobilfunkrechnung bezahlen können (wir berichteten).
Erster Partner von T-Mobile bei diesem Plattform-übergreifenden Vorhaben ist der
finnische Handy-Hersteller Nokia. Noch in diesem Jahr sollen
Kunden von T-Mobile, die ein Series-40-Handy oder ein
Symbian-Smartphone von Nokia
nutzen, Inhalte und Anwendungen aus dem Ovi Store herunterladen und über ihre normale
Mobilfunkrechnung bezahlen können.
Um von dem vereinfachten Abrechnungsmodell profitieren zu können, müssen Interessenten sich einmalig für den Dienst registrieren. Zudem beabsichtigt der Mobilfunkbetreiber, im April in Deutschland, Österreich und den Niederlanden eine TopApps für Android-Smartphones herauzubringen. Diese Top-App soll den Nutzern dabei helfen, nützliche Anwendungen in App-Stores zu finden. Auf den Download-Plattformen selbst soll es zudem einen speziellen T-Mobile-Kanal mit von T-Mobile und Partnerunternehmen entwickelten Programmen geben. Über TopApps sollen zehn ausgewählte, kostenlose wie kostenpflichtige Apps aus Sparten wie Unterhaltung, Reisen, soziale Netzwerke, Kommunikation und Effizienz-Tools verfügbar sein und regelmäßig die angezeigten Apps aktualisieren. Empfohlene Apps, die der Kunde bereits auf seinem Smartphone installiert hat, sollen dabei erkannt und nicht vorgestellt werden. Ab kommenden Monat steht T-Mobile TopApps kostenlos für T-Mobile-Kunden auf dem Android Market zum Download bereit, später soll die Empfehlungs-Anwendung auch für andere Plattformen angeboten werden. Der Android Market bietet inzwischen mehr als 20 000 Handy-Anwendungen zum Download an. Apps für Smartphone sind ein riesiges GeschäftDem Kunden mehr Auswahl zu bieten und die Nutzerfreundlichkeit zu erhöhen, sind nach Angaben von Rainer Deutschmann, Direktor bei der Deutschen Telekom für den Bereich mobile Produkte die Ziele der neuen App-Store-Strategie des Bonner Konzerns, der weltweit rund 150 Millionen Mobilfunkkunden zählt. Die ungebrochene Dominanz von Apple mit seinem abgeschotteten System aus iPhone und iPod Touch und dem daran gekoppelten App-Store iTunes dürften allerdings mindestens genauso dazu beitragen, dass künftig große Handy-Hersteller und Mobilfunkprovider bei der Vermarktung von Handy-Software zusammenarbeiten wollen. Der sogenannten Wholesale Applications Community für Plattform-übergreifende Standards bei Apps gehören Unternehmen wie LG, Samsung und Sony Ericsson sowie - neben T-Mobile - Mobilfunkbetreiber wie o2 und Vodafone an. Sie wollen über eine noch zu entwickelnde, freie Download-Plattform Applikationen für Smartphones mit verschiedenen Betriebssystemen anbieten. Welchen Stellenwert die Handy-Hersteller und Mobilfunkbetreiber den Smartphones-Apps inzwischen einräumen, verdeutlicht eine Studie: Das Marktforschungsunternehmen Gartner erwartet, dass Handy-Nutzer in diesem Jahr weltweit 6,2 Milliarden Dollar und damit 60 Prozent mehr als 2009 für Apps ausgeben. 2013 werden es der Gartner-Prognose zufolge schon 29,5 Milliarden Dollar sein - jeweils ohne Erlöse durch mit Werbung gesponsorte Applikationen, die für die Nutzer kostenlos zum Download bereitstehen. Es besteht also durchaus eine Nachfrage bei den Smartphone-Nutzern nach zusätzlichen Inhalten und Diensten fürs Handy. Dazu kommt: Anwendungen im mobilen Internet lassen die übertragenen Datenmengen und damit auch die Umsätze der Mobilfunkbetreiber mit Datendiensten steigen. Auf der folgenden Seite lesen Sie unter anderem, warum sich etliche iPhone-Nutzer von Apple im iTunes-AppStore gegängelt fühlen.
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