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| Festnetz | Internet | Mobilfunk | Handy & Co. | Meldung | Meinung | Service | 22.02.2012 |
Apps versus Akku: Tipps für längere Ausdauer des Handys09.02.2011
11:39 Wenn Apps auf dem Smartphone zu Stromfressern werdenInhaltsverzeichnis:1. Apps haben mobilen Webseiten den Rang abgelaufen2. Von Taskmanagern, Akku-Tools und Online-Apps ![]() Analyse-Tool Für alles gibt es heute Apps. Ob Nachrichten, Wetter, soziale Netzwerke oder Internet-Suche: Apps haben bei manchem Nutzer den mobilen Webseiten längst den Rang abgelaufen - zumindest auf den sich immer besser verkaufenden Smartphones. Was viele Nutzer aber nicht beachten: Apps laufen gerne im Hintergrund weiter und verbrauchen somit Strom. Auch senden sie Daten ins Internet und sorgen daher für Datentraffic und noch mehr Akku-Belastung. Wir zeigen Ihnen, welche Apps und Anwendungen auf dem Smartphone den Akku besonders beanspruchen, warum Ihr Smartphone-Akku schnell in die Knie geht, und wie Sie dem entgegenwirken können. Große Displays beanspruchen mehr StromNachdem die Akku-Technik Ende der 1990er Jahre ordentliche Fortschritte verzeichnen konnte und etwa Polymer-Akkus ohne den gefürchteten Memory-Effekt auf den Markt kamen, wurden Handys zu wahren Akku-Wundern. Viele Nutzer waren Laufzeiten von mehreren Wochen gewohnt - auch, wenn das Handy täglich genutzt wurde. Mit der Einführung von Farb-Displays war das Wunder aber auch schnell wieder vorbei. Und spätestens die Smartphone-Welle mit immer größeren Displays und Touchscreens sowie immer mehr Zusatz-Anwendungen auf dem Handy fordert die Akku-Technik erneut heraus. Heute sind Display-Diagonalen von über zehn Zentimetern (vier Zoll) keine Seltenheit mehr. Dazu zeigen die Displays auch noch mehrere Millionen verschiedene Farben an. Somit sind die Hersteller gezwungen, sie technisch weiterzuentwickeln. Dies ist mit Techniken wie Super-LCD oder AMOLED bereits passiert. Läuft ein Smartphone-Display aber dauerhaft und ist - etwa beim Surfen - auch noch eine Internetverbindung aktiv, nützt auch die beste Stromspar-Technologie nur wenig. GSM versus UMTS: Stromverbrauch beim TelefonierenWenn ein langer Arbeitstag bevorsteht und es keine Zeit zum Zwischenladen gibt, müssen Sie mit der Leistung des Akkus Ihres Smartphones gut haushalten. In der Regel halten moderne Smartphones mit großen Displays zwar einen Arbeitstag problemlos durch. Nutzen Sie das Handy aber neben dem Telefonieren auch noch für E-Mails, Termine, Internet-Recherchen oder ein Spielchen zwischendurch, kann es schon mal knapp mit der Stromversorgung werden.
Die Hersteller geben in ihren Datenblättern immer zwei Zeiten an: Die reine Standby-Zeit bei
Nichtnutzung und die Telefonierzeit. Bei letzterer unterscheiden Sie nochmals zwischen
GSM- und UMTS-Netz. Die
Gesprächszeit im UMTS-Netz liegt in vielen Fällen deutlich unterhalb der GSM-Zeit, manchmal können
die Differenzen bis zu 60 Prozent betragen. Und das hat seinen Grund. UMTS verwendet ein
vollkommen anderes Modulationsverfahren als GSM, das signifikant mehr Strom
zieht.
Gerade in Regionen, die über keine starke UMTS-Versorgung verfügen, oder dann, wenn Sie zum Beispiel mit dem Zug über Land unterwegs sind, sollten Sie im Zweifelsfall das UMTS-Netz abschalten. Bei der mobilen Datenübertragung im GSM-Netz steht Ihnen dann zwar nur EDGE zur Verfügung, für den E-Mail-Abruf reicht das aber aus. Lediglich beim Surfen dürften Sie einen Geschwindigkeitseinbruch bemerken. Beim Telefonieren fällt der Unterschied gar nicht auf. Mit diesem Tipp können Sie bis zu 50 Prozent mehr Laufzeit aus Ihrem Smartphone herausholen, da das Handy sich unter anderem den ständigen Wechsel zwischen GSM und UMTS ersparen kann. Auch das Abschalten anderer Drahtlos-Schnittstellen wie WLAN oder Bluetooth schont den Akku. Heimliche Stromfresser: Im Hintergrund laufende AppsDer Druck auf die Zurücktaste, um eine App zu verlassen, kann ein Fehler sein. Viele Programmierer richten ihre Apps so ein, dass Sie so lediglich in den Hintergrund geschickt werden und dort weiter laufen. Bei einem Browser etwa kann das praktisch sein - schließlich benötigt er weniger Zeit zum erneuten Starten und zeigt die zuletzt geöffnete Seite weiter an. So manches Programm allerdings kann im Hintergrund zum wahren Stromfresser werden. Dazu gehören insbesondere Apps, die eine laufende Internetverbindung nutzen und auch Spiele, die die Prozessorlast oben halten, um den Spielstand zu erhalten. Beispiel: Mit knapp 60 Prozent gefülltem Akku können Sie mit einem Highend-Smartphone wie dem Sony Ericsson X10 maximal zwei Stunden 3D-Gaming absolvieren. Für eine Fahrt im Regionalzug oder einen Aufenthalt im Wartezimmer beim Arzt mag das reichen. Im Gegensatz zu einer mobilen Spielekonsole ist das Smartphone aber auch noch für andere Dinge zuständig und muss auch die Mobilfunkverbindung aktiv lassen.
Daher: Beobachten Sie nach einer App-Installation genau den Akku-Verbrauch und finden Sie
heraus (etwa mit einem Taskmanager), ob die Programme nach dem Drücken auf Zurück auch
geschlossen werden.
Mehr zu Taskmanagern erfahren Sie auch auf der folgenden Seite.
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